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Neuigkeiten rund um die Ausbildung



06.02.2014

Duale Studiengänge immer beliebter

Immer öfter entscheiden sich Berufsanfänger für eine duale Ausbildung und kombinieren eine Lehre mit einem Bachelor-Studium. Im Jahr 2013 waren es 64.400 Studierende. Mittlerweile stehen bundesweit über tausend duale Studiengänge zur Auswahl.

Hier bekommst du mehr Informationen: Duales Studium



01.01.2014

Neue Ausbildungsplatzbörse auf Azubi & Azubine

Ab 2014 können Betriebe auf Azubi& Azubine in der Ausbildungsplatzbörse nach Azubis suchen. Die erste Anzeige ist dabei kostenlos. Azubis haben die Chance einen Ausbildungsplatz zu finden. Viele Glück!

Hier geht es zur Ausbildungsplatzsuche



02.09.2013

Du weißt nicht was du wählen sollst?

Der Wahl-O-Mat zur Bayerischen Landtagswahl am 15. September sowie zur Bundestagswahl am 22. September ist online! Hier kannst du einfach einige Fragen beantworten und im Ergebnis wird dir dann angezeigt, mit welcher Partei du die größte Übereinstimmung hast. Ein super Tool für alle, die noch nicht wissen was sie wählen sollen.

Wahl-o-mat



30.08.2013

Wahlprojekt für Jugendliche

Auch zur Bundestagswahl 2013 können Kinder und Jugendliche wieder an der U18-Wahl teilnehmen. Das bundesweite Projekt alle unter 18 Jahren dazu ein ihre Stimme abzugeben. Wahllokale werden auf eigene Initiative in öffentlichen Einrichtungen eröffnet und beim offiziellen Projektveranstalter angemeldet. Im Anschluss an die Wahlen werden die Ergebnisse ausgewertet und veröffentlicht.



01.08.2013

Neuer Ausbildungsberuf: Fachkraft für Metalltechnik

Mit der Fachkraft für Metalltechnik ist zum 01.08.2013 ein neuer Ausbildungsberuf in Kraft getreten. Die zweijährige Ausbildung gliedert sich in die Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Urform- und Drahttechnik sowie Zerspanungstechnik. Zu den Aufgaben der Fachkraft für Metalltechnik gehört je nach Fachbereich die Montage, Demontage, Umformung und Trennung von Bauteilen oder Metallkontruktionen bzw. die Einrichtung, Führung und Überwachung von Werkzeigmaschinen oder Trenn- und Umformmaschinen. Die Auszubildenden sind überwiegend in der Metall- und Elektroindustrie tätig. Dabei wurden 11 ehemalige Berufe wie Revolverdreher/in, Drahtzieher/in oder Schleifer/in zum neuen Beruf Fachkraft für Metalltechnik zusammengefasst.



01.08.2013

Neuer Ausbildungsberuf: Stanz- und Umformmechaniker/-in

Seit dem 1.8.2013 gibt es die neue Ausbildung zum/r Stanz- und Umformmechaniker/-in. Hier erlernen Azubis und Azubinen die Herstellung von Bauteilen aus Blechen und Drähten mithilfe von Produktionsanlagen der Stanz- und Umformtechnik. Auch die Einrichtung, Programmierung, Überwachung und Optimierung der Anlagen gehört zu ihren Aufgaben. Stanz- und Umformmechaniker/-innen arbeiten in Serienproduktionslinien der Industrie sowie bei produktionsunterstützenden Dienstleistungsunternehmen. Hierzu gehören beispielsweise die Automobil-, Medizin-, und Telekommunikationsindustrie sowie auch die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Dauer der dualen Ausbildung beträgt drei Jahre.



13.06.2013

Nur 12% der Azubis bleiben ohne Berufsabschluss

Etwa 12 Prozent der Azubis beenden ihre erste Ausbildung ohne erfolgreichen Berufsabschluss. Viele Jugendliche beginnen jedoch innerhalb der darauf folgenden zwei Jahre eine neue Ausbildung. Ebenso häufig ist auch ein Betriebswechsel während der Ausbildungszeit, wobei die Azubis und Azubinen eine solche Vertragslösung nicht als erfolglose Beendigung der Ausbildung ansehen. Die Erfolgsquote im dualen Ausbildungssystem ist somit deutlich höher als bei einem Hochschulstudium.



01.11.2012

Das Ausbildungsjahr 2011/ 2012

Das Ausbildungsjahr 2011/2012 ist insgesamt positiv verlaufen: Es fanden ähnliche viele Jugendliche einen Ausbildungsplatz wie im Vorjahr.

Grund dafür ist die anhaltende positive wirtschaftliche Situation und der demografische Wandel: Das Ausbildungsangebot bleibt stabil, während die Anzahl der Schulabgänger zurückgeht. 2012 war dies noch nicht deutlich spüren, da die Entwicklung z.B. von den doppelten Abiturjahrgängen in manchen Bundesländern gebremst wurde.

Zwischen Oktober 2011 und September 2012 wurden den Agenturen für Arbeit insgesamt 517.100 freie Ausbildungsplätze gemeldet, fast so viele wie im Vorjahr

Gleichzeitig waren von Oktober 2011 bis September 2012 insgesamt 559.900 Bewerber/-innen bei der Arbeitsagentur als ausbildungssuchend gemeldet.

Am 30.September 2012 waren 15.700 Bewerber noch unversorgt und 33.300 Ausbildungsplätze blieben unbesetzt. Viele versorgte Jugendliche begannen aber keine Ausbildung, sondern absolvieren berufsvorbereitende Maßnahmen



01.11.2012

Betriebe finden keine Azubis

In Deutschland gibt es rund 470.000 Ausbildungsbetriebe. Rund ein Drittel von Ihnen hat inzwischen Probleme, die ausgeschriebenen Ausbildungsplätze auch zu besetzen.

Laut einer BIBB-Studie müssen vor allem bestimmte Betriebe damit rechnen, in Zukunft unter einem Mangel an geeigneten Bewerber/innen zu leiden.

  • Handwerkbetriebe und Kleinbetriebe mit weniger als 20 Beschäftigten
  • Betriebe in den neuen Bundesländern
  • Betriebe die Ausbildungsberufe ausbilden, die wenig bekannt sind oder als nicht attraktiv gelten
  • Betrieb in Regionen mit hohem Rückgang an Bewerber/innen
  • Betrieb in Regionen, in denen immer mehr Schulabgänger höhere Schulabschlüsse erzielen.

Die BIBB-Studie rät den betroffenen Betrieb aktiv auf die Jugendlichen zuzugehen und verschiedene Strategien zu verfolgen: Das Internet spielt hier genauso eine Rolle wie die persönliche Kontaktaufnahme oder ein kennen lernen durch Schülerpraktika oder Betriebsbesichtigungen.



01.10.2012

Vorzeitige Vertragsauflösungen von Azubis sind teuer für die Betriebe

As Bundesinstitut für Berufsbildung (BBB) hat zum ersten mal errechnet, wie viel es Ausbildungsbetrieb kostet, wenn Auszubildende die Ausbildung vorzeitig abbrechen. Im Durchschnitt belaufen sich die Nettokosten auf 6800 Euro. Mit dieser Zahl wird der Verlust an personellen aber auch finanziellen Ressourcen beziffert, die dem Betrieb verloren gehen. Die Vertragslösung erfolgt dabei durchschnittlich nach 12 Monaten, also am Ende des ersten Ausbildungsjahres.

Allerdings gibt es starke Unterschiede in den einzelnen Branchen: Während ein Ausbildungsabbruch Betrieb im Bereich der IHK durchschnittlich 7700 Euro kostet, liegen die Kosten im Bereich der freie Berufe bei nur 3200 Euro. Besonders teuer sind Vertragslösungen in bestimmten Berufen

Spitzenreiter sind die Berufe Werkzeugmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Anlagenmechaniker/-in, Chemikant/-in und Drucker/-in: Hier fallen bei einem Abbruch rund 15.000 Euro Nettokosten an. Schlusslicht der untersuchten Berufe ist der Bäcker/die Bäckerin: Hier kostet ein Abbruch den Betrieb nur rund 1000 Euro. mit Nettokosten von knapp 1.000 Euro.



01.03.2012

Höhere Ausbildungsvergütungen 2011

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind 2011 stark angestiegen, in Westdeutschland um 2,9 % auf durchschnittlich 708 Euro und in Ostdeutschland sogar um 4,9 % auf durchschnittlich 642 Euro brutto im Monat. Insgesamt stiegen die Ausbildungsvergütungen bundesweit um 3,2 Prozent an und lagen im Durchschnitt bei 700 Euro brutto im Monat.

Spitzenreiter bei den Ausbildungsvergütungen sind Azubis im Bauhauptgewerbe in Westdeutschland, also z.B. Auszubildende zum/zur Maurer/in. Hier lag die tarifliche Ausbildungsvergütung bei durchschnittlich 943 Euro brutto im Monat.

Schlusslicht bei den tariflichen Ausbildungsvergütungen sind die Azubis im Beruf Friseur/Friseurin mit einer durchschnittlichen Ausbildungsvergütung von 456 Euro in Westdeutschland und 269 brutto im Monat in Ostdeutschland.

Hier gibt es mehr Informationen zum Thema Ausbildungsvergütung



01.01.2012

Alles zu Thema Schulabschlüsse!

Auf unserer Internetseite befindet sich seit 2012 der neue große Beitrag zum Thema Schulabschlüsse. Der richtige Schulabschluss entscheidet oft darüber, ob du einen Ausbildungsplatz findest oder nicht. Bei vielen Berufen setzen Betriebe außerdem einen bestimmten Schulabschluss bei den Bewerbern voraus. Hier erfährt du, wie du den Hauptschulabschluss nachholen, den Realschulabschluss nachholen, die Fachhoschulreife nachholen und das Abitur nachholen kannst.



01.01.2012

Kindegeld 2012

Beim Kindergeld gibt es im Jahr 2012 eine große Veränderung, die positiv für Azubis ist, da die Einkommengrneze entfällt. Bis zum 18. Lebendjahr wird das Kindergeld unabhängig vom Einkommen gewährt. Auch danach wird Kindergeld ab 2012 weiter gezahlt, wenn du eine Ausbildung machst. Dein Verdienst ist dabei unerheblich, es gibt keine Einkommengrenzen mehr während der beruflichen Erstausbildung. Du kannst also zusätzlich zur Ausbildungsvergütung noch in einem Nebenjob Geld verdienen, ohne dass dein Kindergeld getrichen wird. Das gilt auch beim Erststudium. Nach der abgeschlossenen Ausbildung kann Kindergeld ab 2012 bis zum vollendeten 25. Lebensjahr weitergezahlt werden, wenn du keiner Erwerbstätigkeit nachgehst. Als Erwerbstätigkeit gelten dabei aber z.B. nicht 400-Euro-Jobs oder eine Arbeit mit durchschnittlich maximal 20 Wochenstunden Arbeitszeit.

Hier gibt es wehr Informationen zum Thema Kindergeld



01.12.2011

Neues Portal zum Thema Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine gute Methode, um Stress zu reduzieren und erfreut sich immer größerer Bedeutung in der westlichen Welt. Dabei werden derzeit besonders die Themenfelder Achtsamkeit in der Schule, Achtsamkeit in der Therapie und Achtsamkeit in der Beratung viel diskutiert. Wer sich zum Thema Achtsamkeit und achtsame Kommunikation informieren möchte, findet gute Informationen in einem neuen Portal zum Thema Achtsamkeit. Hier kann man sich auch über Ausbildungen und Weiterbildungen zum Thema Achtsamkeit informieren:

Institut für achtsame Kommunikation



01.12.2011

Altervorsorge in der Ausbildung: Alles zu diesem Thema neu auf unserer Seite

Wer im Alter in Zukunft gut versorgt sein will sollte schon sehr frühzeitig an die Altersvorsorge denken. Aber nicht alle Versicherungen machen für Azubis Sinn. Gut sind vorallem Angbote, bei denen es Zuschüsse vom Staat gibt, wie zum Beispiel bei der Riester-Rente und bei der Arbeitnehmer-Sparzulage. Auch Zuschüsse vom Betrieb wie vermögenwirksame Leistungen sollten Azubis unbedingt schon während der Ausbildung ausschöpfen. In vielen Fällen macht auch eine betriebliche Altervorsorge Sinn.



01.10.2011

Neue Broschüre zur Finanzierung von Ausbildung in Teilzeit

Für junge Eltern und Jugendliche, die Angehörige pflegen, bietet eine Berufsausbildung in Teilzeit die Chance, Ausbildung und Familie zu vereinbaren. Eine neue Broschüre informiert darüber, wie Teilzeitauszubildende ihren Lebensunterhalt sichern können und welche staatlichen Leistungen zur Verfügung stehen. Herausgegeben hat den Band die Programmstelle beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für das Programm JOBSTARTER des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).



01.10.2011

Immer mehr Unternehmen verlangen Bewerbungen per Internet

39 Prozent der Unternehmen in Deutschland verlangen Bewerbungen per Internet. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) unter 1.500 Firmen aller Branchen ergeben. Im Vorjahr favorisierten erst 27 Prozent der befragten Personalchefs und Geschäftsführer elektronische Bewerbungen.



01.08.2011

Anhaltender Trend: Weniger Jugendliche im Übergangssystem

Die Zahl der Jugendlichen im Übergangssystem ist seit 2005 stark gesunken: Während damals noch 417.600 Jugendliche keine Ausbildungsstelle finden konnten, nachdem sie die Schule verlassen hatten, waren es 2010 nur noch 323.700. Das Übergangssystem verzeichnet somit einen Rückgang von 22,5%.

Durch die Zunahme des Angebots an Ausbildungsstellen um 40.000 Plätze im Vergleich zu 2010 wird auch den diesjährig hohen Bewerberzahlen entgegengesteuert, die durch die Abschaffung der Wehrpflicht und in manchen Bundesländern aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge entstehen.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)



01.08.2011

Neue und modernisierte Ausbildungsordnungen seit August in Kraft

Seit dem 1. August sind weitere 17 Ausbildungsordnungen in Kraft getreten, die im Zuge der Modernisierung der dualen Berufsausbildung angepasst oder eingeführt wurden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat dabei vor allem die Ausbildungsberufe in der Mediengestaltung und -technologie sowie im Buchhandel, aber auch einzelne Berufe, wie z.B. Augenoptiker/in, Bootsbauer/in und Mechatroniker/in, reformiert.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)



01.08.2011

Fachkräftemangel steigt trotz höherer Anzahl an Absolventen

Im sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist der Mangel an Fachkräften seit Jahresbeginn stark gestiegen. Zwar wurde kürzlich eine Zunahme von Absolventen mit Qualifikation für MINT-Berufe verzeichnet, diese kann aber den herrschenden Bedarf nicht ausreichend decken. In den Unternehmen wurden im Juli 154.500 weitere qualifizierte Mitarbeiter benötigt, als bereits beschäftigt wurden. Dies bedeutet einen Anstieg des Bedarfs gegenüber 2010 von 135%.

Quellen: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Hochschul-Informations-System (HIS)



01.08.2011

Verhältnis Studierende – wissenschaftliches Personal nur leicht verändert

Aufgrund der gestiegenen Zahl von Studienanfängern zwischen 2007 und 2010 wurde das Verhältnis der Studierenden zu Professoren und Lehrbeauftragten analysiert. Die Untersuchung ergab dabei, dass inzwischen verhältnismäßig weniger Professoren, allerdings mehr Lehrbeauftragte an deutschen Hochschulen tätig sind. Der Zuwachs von Studienanfängern konnte somit weitestgehend kompensiert werden.

Quelle: Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)



01.07.2011

STUDIENKOMPASS meldet Rekord-Bewerberzahl

Der STUDIENKOMPASS stößt weiterhin auf sehr großes Interesse: Rund 1.400 junge Menschen haben sich in diesem Jahr um die Aufnahme in das Programm beworben - das ist ein neues Rekordhoch. Als gemeinsame Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft unterstützt der STUDIENKOMPASS Schüler/innen aus Nichtakademiker-Familien bei der Aufnahme eines Studiums.

Quelle: Studienkompass



01.07.2011

Migranten machen sich häufiger selbstständig als Einheimische

Im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung in Deutschland wagen Migrantinnen und Migranten häufiger den Schritt in die Selbstständigkeit. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover haben in den letzten dreieinhalb Jahren rund 7 Prozent der Migrantinnen und Migranten in Deutschland ihr eigenes Unternehmen gegründet oder gründen es gerade. Unter den Personen ohne Migrationshintergrund waren es weniger als 5 Prozent. Ausschlaggebend bei der Gründungsentscheidung sei mitunter das höhere Arbeitslosigkeitsrisiko von Menschen mit Migrationshintergrund.

Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)



01.07.2011

Berufswahl: Praktische Erfahrungen und das Internet spielen große Rolle

Bei der Berufsorientierung junger Menschen stehen praktische Erfahrungen und das Internet an erster Stelle. Laut einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unter Auszubildenden ist für mehr als drei Viertel der Befragten das Betriebspraktikum der beste Weg gewesen, sich über einen Beruf zu informieren. Auch das Internet (ca. 64 %) und Betriebsbesichtigungen (rund 48 %) schneiden bei der Bewertung der Informationsquellen zur Berufsorientierung gut ab. Während junge Frauen früher und genauer wissen, welchen Beruf sie ergreifen wollen, ist die Wahl des Ausbildungsberufes bei jungen Männern häufiger eine "Zufallsentscheidung".

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)



01.06.2011

Bildungsumfrage: Mehrheit für Reformen im Schulsystem

Die Teilnehmer der bislang größten Bildungsumfrage in der Bundesrepublik "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen" wünschen sich tief greifende Veränderungen im deutschen Bildungswesen. Den größten Reformbedarf sehen sie im Bereich Schule. 92 Prozent der Befragten bemängeln die unterschiedlichen Lehrinhalte in den einzelnen Bundesländern und sprechen sich für einheitliche Abschlussprüfungen in ganz Deutschland aus. An der Online-Umfrage haben sich fast eine halbe Million Menschen beteiligt.

Quelle: Bertelsmann Stiftung



01.06.2011

Erneuerbare Energien: Anstieg der Beschäftigtenzahlen im Jahr 2010

Im Bereich der Erneuerbaren Energien konnten im Jahr 2010 die Umsätze der in Deutschland produzierenden Unternehmen um 20 Prozent gesteigert werden. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 28.000 (ca. acht Prozent) auf insgesamt 367.400 Personen und hat sich damit seit 2004 mehr als verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) erstellt wurde. Die positive Beschäftigungsentwicklung ist dabei überwiegend auf das Wachstum der Photovoltaikindustrie zurückzuführen. Eine Ausbildung oder einS tudium in diesem Bereich eröffnet also gute Berufschancen.

Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)



31.05.2011

Neue duale Studiengänge in körperbezogenen Therapien

Die Steinbeis-Hochschule in Berlin und München bietet in Kooperation mit verschiedenen Ausbildungsinstituten duale Studiengänge für körperbezogene Therapien an. Derzeit kann man die Abschlüsse Bachelor of Sience in Osteophatie, Podologie und Komplementärtherapie anstreben. Bei der Ausbildung in Komplementärtherapie entscheidet man sich neben dem Grundstudium für eine Fachrichtung. Zur Auswahl stehen: Atemtherapie, Kinesiologie, Shiatsu und TouchLife. Mehr Informationen:

Studium allgemein:

www.koerperbezogene-therapien.de

Schwerpunkt Atemtherapie:

www.hausderstille-waldauerbach.de



26.05.2011

Neues Berufsbild: Mediengestalter/in Flexografie

Was bisher der Stempelmacher war, wird ab dem 01.08.2011 der Mediengestalter/in Flexographie sein. Aufgrund der technischen Entwicklung in der Branche wurde das Berufsbild umfassend verändert. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erarbeitete gemeinsam mit den Sachverständigen der Sozialpartner und Vertretern der Länder die neue Ausbildungsordnung.



25.05.2011

40.000 neue Lehrstellen in diesem Jahr

Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) werden Unternehmen im Industrie-, Handels- und Dienstleistungsbereich dieses Jahr 40.000 neue Lehrstellen anbieten. Als Ursache gelten die gute Konjunktur und der steigende Fachkräftebedarf.



03.05.2011

Studie belegt hohe internationale Mobilität unter jungen Menschen

Auszubildende und Berufsfachschüler aus Deutschland sind beruflich wesentlich mobiler als bislang angenommen. Von 2007 bis 2009 haben rund 23.500 junge Menschen in der Erstausbildung jährlich ein Praktikum oder einen vergleichbaren Lernaufenthalt im Ausland absolviert. Das sind 50 Prozent mehr als erwartet. Die jungen Menschen sehen in der Auslandsmobilität einen großen Mehrwert für ihre berufliche und persönliche Entwicklung. Dies geht aus einer neuen Studie im Auftrag der "Nationalen Agentur Bildung für Europa" beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hervor.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)



12.04.2011

Welcher Beruf bringt am meisten Ansehen?

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat 1803 Menschen in Deutschland dazu befragt, welcher Beruf das meiste Ansehen bringt und kam beispielsweise zu folgenden Ergebnissen:

Geführt wird die Liste von Ärzten, gefolgt von Krankenschwestern, Lehrern und Handwerkern.

Deutlich an Ansehen verloren haben Pfarrer und Geistliche. Während sie bei früheren Befragungen direkt nach den Ärzten genannt wurden, landen sie dieses Jahr nur auf Platz 7.



10.03.2011

Frauen verdienen genauso viel wie Männer?

Stimmt! Zumindest am Beginn ihrer Karriere. Erst später, hauptsächlich bedingt durch Babypausen, verdienen sie weniger als ihre männlichen Altersgenossen. So verdienen laut Statistischem Bundesamt weibliche Berufseinsteiger unter 25 Jahren nur 2 Prozent weniger, als die männlichen Berufseinsteiger. Kurz vor der Rente jedoch beträgt die Gehaltsdifferenz 26-29 Prozent.



28.02.2011

Ausbildung im Ausland

Auf der „Jugendbildungsmesse JUBI“ kann man sich von mehr als 70 Austellern über verschiedenste Ausbildungsmöglichkeiten im Ausland, High-School-Aufenthalte, Schüleraustausch, Sprachreisen, Au-Pair, Work&Travel, Freiwilligendienste und Praktika informieren. Die Messe findet immer samstags von 10 bis 16 Uhr statt; der Eintritt ist frei. In München kann man sie das nächste Mal am 23. Oktober besuchen. Weitere Termine gibt’s unter www.weltweiser.de.



30.11.2010

Gutes Aussehen hilft bei der Karriere - aber nicht immer!

Gut aussehende Menschen haben Vorteile auf dem Arbeitsmarkt. Psychologische Studien zeigen, dass attraktive Bewerber oft den Vorzug vor weniger attaktiven erhalten. Aber nicht immer: Wenn im Vorstellungsgepräch Berwerber und Personaler vom gleichen Geschlecht sind, kann gutes Aussehen auch ein Nachteil sein. Besonders ungünstig: Junge, gut aussehende Berwerberin sitzt älterer und weniger hübschen Personalerin gegenüber!



18.09.2010

Neu geregelte Ausbildungsberufe

Ab 1. August gehen elf modernisierte Ausbildungsberufe an den Start. In folgenden Berufen wurden die Ausbildungsordnungen überarbeitet und angepasst.

  • Böttcher / Böttcherin
  • Büchsenmacher / Büchsenmacherin
  • Feinwerkmechaniker / Feinwerkmechanikerin
  • Geomatiker / Geomatikerin
  • Milchtechnologe / Milchtechnologin
  • Papiertechnologe / Papiertechnologin
  • Pferdewirt / Pferdewirtin
  • Revierjäger / Revierjägerin
  • Segelmacher / Segelmacherin
  • Technischer Konfektionär / Technische Konfektionärin
  • Vermessungstechniker / Vermessungstechnikerin


18.09.2010

Azubis wollen mehr Geld!

Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigt: Nur ein Drittel der Auszubildenden ist mit der Ausbildungsvergütung zufrieden. Zwei Drittel finden, die Ausbildungsvergütung sei zu niedrig. Die Bewertung hängt dabei natürlich stark von der Höhe der Ausbildungsvergütung ab. Auszubildenden die 700 Euro netto sind natürlich weitaus häufiger mit Ihrer Ausbildungsvergütung zufrieden, als Azubis mit 300 Euro netto.

Aber nicht nur die Höhe des Gehaltes ist ausschlaggebend für die Zufriedenheit. Die befragten Auszubildenden waren bereits im zweiten Lehrjahr und hatten häufig das Gefühl, bereits wie Fachkräfte eingesetzt zu werden. Insgesamt gaben die Azubis an, dass sie ihrer Einschätzung nach 43 Prozent der Ausbildungszeit die gleichen Tätigkeiten genauso gut und schnell erledigen, wie ihre ausgelernten oder angestellten Kollegen. Und wer bereits wie eine Fachkraft eingesetzt wird und arbeitet möchte auch so bezahlt werden. Umkehrt sind Auszubildende auch mit weniger Vergütung zufrieden, wenn sie eine hochwertige Ausbildung erhalten und weniger in betriebliche Abläufe eingebunden werde bzw. nur dort, wo es ihrer Ausbildung dient.



18.09.2010

Jeder vierte Azubi hat einen Nebenjob

Vielen Auszubildenden recht die die Ausbildungsvergütung nicht. So geht jeder vierte Azubi im zweiten Ausbildungsjahr einem Nebenjob nach. Im Durchschnitt jobben die Azubis dann neben Ihrer Ausbildung 9,2 Stunden pro Woche, bei 15% der jobbenden Azubis sind es sogar 15 Stunden pro Woche. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage des BiBB.



18.09.2010

Überstunden oft an der Tagesordnung

Laut einer aktuellen BiBB-Studie sind Überstunden bei Azubis oft üblich: 59 Prozent leisten regelmäßig Überstunden, im Durchschnitt sind es 4,8 Stunden pro Woche. Dabei geben 40 Prozent der Azubis an, dass sie für die Überstunden keinen Ausgleich in Form von Freizeit oder Bezahlung erhalten – obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist.



14.07.2010

Messe für Ausbildungsmöglichkeiten in aller Welt

Am Samstag, den 23. Oktober findet in München von 10 bis 16 Uhr wieder die Jugendbildungsmesse statt. Hierbei informieren über siebzig Aussteller über Möglichkeiten wie Work & Travel, Freiwilligendienste, Schüleraustausch und Praktika im Ausland. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter: www.weltweiser.de



14.07.2010

Regeln für das Berufsleben

Eine Idee führt nur dann zum Erfolg, wenn sie sich auch umsetzen lässt, daher ist pragmatisches Denken unerlässlich. Oftmals haben Mitarbeiter, die dem Vorgesetzten zeigen, was sie können mehr Erfolg, als fleißig Mitarbeiter, die sich bedeckt im Hintergrund halten. Allerdings sollte man sich dabei nicht aufspielen, da man es sich sonst mit den Kollegen verscherzen kann. Wenn ein Team erfolgreich ist, sollte es grundsätzlich nicht verändert werden, nur weil zum Beispiel ein neuer Vorgesetzter kommt. Allerdings ist „Erfolg“ zu reflektieren und nicht nur auf wirtschaftliche Erfolge anzuwenden. Ziele sollten von Chefs verständlich und präzise formuliert werden. Kontraproduktiv kann das ständige Einfordern von Höchstleistung sein: Es wirkt eher demotivierend und kann zu Burnout führen. Künftige Herausforderungen sollten realistisch eingeschätzt werden und gemeisterte Aufgaben analysiert werden um mögliche Verbesserungspotenziale herauszufiltern.



24.06.2010

Neues Berufsfeld: Aufräum-Coach

Spätestens seit dem Bucherfolg von „Simplify your life“ ist das Entrümpeln und Vereinfachen der Lebenssituation sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich in aller Munde.

Daraus hat sich der Aufgabenbereich des Aufräum-Coachs ergeben, der freiberuflich mit Steuernummer tätig ist. Der Begriff ist bisher nicht gesetzlich geschützt und es existieren bislang keine Weiterbildungen. Wer den Weg einschlagen möchte, sollte Organisationsvermögen, Menschenkenntnis, pädagogisch-psychologisches Geschick und einen Sinn für Ästhetik und Ordnung besitzen.



24.06.2010

Zulässigkeit einer Blutprobe bei der Bewerbung

Grundsätzlich verhält sich die Zulässigkeit von medizinischen Untersuchungen ähnlich wie die Zulässigkeit von Fragen im Bewerbungsgespräch: Wenn der Arbeitgeber ein begründetes Interesse hat, darf er fragen und untersuchen lassen. Dies ist zum Beispiel bei Piloten, im öffentlichen Dienst und bei Beginn einer Ausbildung der Fall. Eine Untersuchung des Rückens und der Augen ist bei Aussicht auf einen Büroarbeitsplatz durchaus möglich. Der untersuchende Arzt unterliegt der Schweigepflicht und darf dem Arbeitgeber daher keine ausführliche Diagnose weitergeben sondern nur, ob der potenzielle Arbeitnehmer aufgrund der Befunde für die jeweilige Stelle geeignet wäre oder nicht. Gentests sind seit Februar diesen Jahres verboten. In der Praxis ist es so, dass der Arbeitgeber am längeren Hebel sitzt, sodass ein Bewerber sich genau überlegen muss, ob er sich einer Untersuchung freiwillig unterzieht oder nicht.



29.04.2010

755 Millionen für die Berufseinstiegsbegleitung

Immer noch bleiben rund 60.000 Hauptschüler ohne Schulabschluss und haben schlechte Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Deshalb will Bildungsministerin Schawan ab 2010 rund 3200 Bildungseinstiegsbegleiter oder Bildungslotsen einsetzen, die haupt- und ehrenamtlich tätig sind und die Jugendlichen bei der Berufsorientierung und der Berufswahl unterstützen. Für die Berufseinstiegsbegleitung sollen bis 2010 rund 755 Millionen Euro bereitgestellt werden. Interessante Angebote für Fort- und Weiterbildungen gibt es hier:

Weiterbildung zum Berufswahlcoach

Weiterbildung zum Berufseinstiegscoach

Mehr Informationen unter www.azubi-coach.com



29.03.2010

Gute Chancen bei der Bewerbung

Deine Chancen bei der Bewerbung hängen auch stark von der Region ab, in der du dich bewirbst. Hier eine Liste mit den besten Ausbildungsregionen und mehr Stellen als Bewerbern:

  1. München
  2. Lübeck
  3. Frankfurt
  4. Dresden
  5. Hamburg
  6. Ulm
  7. Düsseldorf
  8. Stralsund
  9. Stuttgart
  10. Koblenz

Quelle: Beilage Schule und Beruf der Süddeutschen Zeitung



26.03.2010

Berufe Steckbrief

Im Berufenet der Arbeitsagentur kann man sich jetzt für alle dualen Ausbildungsberufe eine Steckbrief als PDF runterladen oder ausdrucken. Im zweiseitigen Steckbrief sind alle wichtigen Informationen über den Beruf zusammengefasst: Was macht man?, was verdient man?, welchen Schulabschluss braucht man in der Regel? und viele weitere Fragen werden beantwortet. Weitere Infos im Berufenet unter www.arbeitsagentur.de



09.03.2010

Der Molkereifachmann wird zum Milchtechnologen

Ab dem 1. August 2010 tritt die neue Ausbildungsordnung für den Milchtechnologen oder die Milchtechnologin in Kraft und löst den alten Ausbildungsberuf Beruf Molkereifachmann/-frau ab. Das modernisierte Berufsbild ist nötig, da es in der Milchwirtschaft viele technische Veränderungen und Entwicklungen gegeben hat. Neuer Schwerpunkt in diesem Beruf ist jetzt die Leittechnik zur Steuerung aller Schritte im Produktionprozess.



19.02.2010

Langenscheidt-Verlag kürt Jugendwort des Jahres 2009

Und gewonnen hat die Wortschöpfung "hartzen". Das Wort "hartzen" setzen Jugendliche laut Verlagsübersetzung ein, wenn sie "arbeitlos abhängen". Auf dem fünften Platz kam das Wort "Pisaopfer".



19.02.2010

Tarifliche Vergütungen 2009 stark angestiegen

Trotz der Krise sind im Jahr 2009 die tariflichen Ausbildungsvergütungen durchschnittlich um 3,6 Prozent auf 666 Euro pro Monat angestiegen. Dies war der stärkste Anstieg seit vielen Jahren.



03.02.2010

Dienstzeugnis für Zivis

Ab 2010 erhalten Zivildienstleistende am Ende ihres Zivildienstes automatisch ein Dienstzeugnis - bisher musste es extra beantragt werden. Das Dienstzeugnis muss ganz ähnlich dem qualifizierten Ausbildungszeugnis aussagen zu Dauer und Inhalt des Dienstes und zu den erworbenen Kompetenzen enthalten. Außerdem werden wertende Aussagen über Leistung und Verhalten gemacht.



03.02.2010

Noch keinen Studienplatz?

Die Studienplätze für das Sommersemester 2010 sind bereits vergeben - jetzt beginnen die Nachrückverfahren. Sollten nach den Nachrückverfahren noch Plätze frei sein, können diese von den Hochschulen verlost werden. Eine Übersicht über freie Studienplätze findet man unter www.freie-studienplätze.de (ab 1. März 2010).



13.01.2010

Ausbildungsmarkt 2009: Wirtschaftskrise und demografischer Wandel

2009 wurden über 50.000 Lehrverträge weniger abgeschlossen, als noch 2008. Dies ist ein Rückgang um 8,2 Prozent, in Ostdeutschland sogar um 13 Prozent. Trotzdem haben Jugendliche gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz, da sich der demografische Wandel bemerkbar macht: Im Osten sank die Zahl der Haupt- und Realschulabgänger um über 13 Prozent und hat sich gegenüber 2001 inzwischen halbiert. Jugendliche in Ostdeutschland haben inzwischen bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz, als westdeutsche Jugendliche!



14.12.2009

Ab 2010 höhere Einkommengrenze beim Kindergeld

Im Jahr 2010 wird die Einkommensgrenze beim Kindergeld von 7680 Euro auf 8004 Euro angehoben. Da auch Azubis bei der Einkommenberechnung auf jeden Fall die Werbekostenpausschale von 920 Euro absetzten können, dürfen sie ab 2010 jährlich 8924 Euro verdienen, ohne dass der Anspruch auf Kindergeld erlischt.

Alle Infos hier: Finanzielle Hilfen für Azubis



14.12.2009

IT-Berufe weiter vorn

Wer heute eine Ausbildung in einem IT-Beruf macht, hat hervorragende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Dies ist das Ergebnis einer vom Bundesministerium für Forschung und Bildung in Auftrag gegebene Studie. Der Grund: 80 Prozent der kleienren und mittleren Unternehmen in der IT-Branche gehen von Wachstum um 2,5 Porozent jährlich und erhöhtem Fachkräftebdarf bis 2015 aus!



09.12.2009

Gute Chancen für Dolmetscher und Übersetzer

Firmen und Personen, die in der Sprachindustrie arbeiten sind von der Wirtschaftskrise weniger betroffen als andere. In der EU wird dieser Branche in den nächsten fünf Jahren eine hohe Wachstumsrate vorausgesagt: Dies ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der EU-Kommission. Wer sich also heute für eine Ausbildung zur Fremdsprachenassistentin oder zum Dolmetscher / Übersetzer entscheidet macht wahscheinlich keinen Fehler!



08.12.2009

Mehr BAföG ab 2010

Ab 2010 soll das BaföG erhöht werden - so der PAln der neuen Bunderegierung. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Derzeit wird jeder vierte Stundent gefördert, der BAföG-Höchstsatz liegt derzeit bei 648 Euro monatlich.



08.12.2009

Bewerbung: Persönliche Kontakte nutzen

Fast die Hälfte aller Betriebe nutzt bei der Suche nach Personal und Auszubildenden die privaten Kontakte der Angestellten. Dies ist das Ergebnis einer Studie des IAB. Bei sehr kleinen Betrieben sind es sogar über 50 Prozent, bei Großbetrieben etwas weniger als ein Drittel. Von daher sollten sich alle Ausbildungsplatzsucheneden in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis umhören. Was machen die Eltern von deinen Klassenkameraden und Freunden: Arbeitet jemand in einem Betrieb, der eine interessante Ausbildung anbietet? Wie sieht es mit dem Bekanntenkreis deiner Eltern, Tanten, Onkel usw. aus?



07.12.2009

Rekord bei den Studienanfängern

Im Jahr 2009 haben 423.600 junge Menschen ein Studium aufgenommen, also sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Dies bedeutet, dass 43,3 eines Altersjahrgangs ein Studium aufgenommen haben und entsprechend weniger eine Ausbildung. Quelle: Statistisches Bundesamt



06.12.2009

Studie: Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden

Das BiBB hat in einer repräsentativen Studie Auszubildende in Deutschland zu ihrer Ausbildungsituation befragt. Wichtige Ergebnisse der Studie waren: Die meisten Azubis wollen richtig mit anpacken und in betriebliche Abläufe eingebunden werden. Die Azubis sind dabei auch bereit Überstunden zu leisten und Verantwortung zu übernehmen. Im Gegenzug wünschen sie sich aber Anerkennung und Lob von Ausbildern und Kollegen für Ihre Leistung und soziale Integration.

Allerdings sollte die Einbindung in betriebliche Arbeitsabläufe auch nicht Überhand nehmen: Viele Azubis bemängeln, dass sie unter starkem Zeit- und Leistungsdruck stehen, ihre Ausbildung nicht geordnet abläuft und es zum Beispiel kaum Gespräche über den Ausbildungsverlauf gibt. So erhielt die betriebliche Ausbildungsorganisation insgesamt nur die Durchschnittsnote 3,9. Mehr unter www.bibb.de



04.12.2009

349 duale Ausbildungsberufe

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) hat das Verzeichnis "Anerkannte Ausbildungsberufe 2009" veröffentlicht, in dem die 349 dualen Ausbildungsberufe, die in Deutschland zur Auswahl stehen kurz dargestellt werden. Für viele würde sich ein genauerer Blick lohnen: Nach wie vor entscheiden sich mehr als die Hälfte der jungen Frauen für nur zehn Berufe, bei den jungen Männern ist es ein Drittel. Mehr unter www.bibb.de



11.11.2009

Prüfungsergebnisse der IHK online!

Die Industrie- und Handelkammer hat eine bundesweit einheitliche Prüfungsstatistik online gestellt. Für alle 270 IHK-Berufe kann man sich in der Statistik anzeigen lassen, wie die Ergebnisse in in einem Prüfungsjahrgang ausgefallen sind - nach Region und bundesweit. So können z.B. Auzubildende und Betriebe sehen, wie gut ihre Prüfungsergebnisse im Vergleich sind. Um die Ergbnisse einzusehen geht man am besten auf die Seite der zuständigen Industrie- und Handelskammer...



06.11.2009

Fehlender Ausbildungsvertrag - hohe Geldbuße!

Ein Apotheker hatte wiederholt einen Auszubildenden beschäftigt, ohne der Landesapothekerkammer vor Ausbildungsbeginn den Ausbildungsvertrag vorzulegen. Im konkreten Fall beschäftigte der Apotheker die Auszubildende zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) bereits neun Monate ohen Vertrag, als er Apothekerkammer das Ausbildungsverhältnis bekannt wurde. Die Auszubildende hatte ihn mehrfach aufgefordert, ihr einen abgestempelten Ausbildungsvertrag auszuhändigen. Auch nach Aufforderung der Apothekerkammer legte der Apotheker den Vertrag nicht vor. Wegen seines wiederholten Verstoßes gegen das Berufsbildungsgesetz und seine Berufspflichten wurde der Apotheker jetzt vom Verwaltungsgericht Mainz zu einer Geldbuße von 7000 Euro verurteilt. (BG-H 3/09.MZ)



26.10.2009

Mehr Kindegeld ab 2010

Eine gute Nachricht für Azubis zum neuen Jahr: Ab 2010 wird das Kindegeld steigen, das Eltern erhalten solange ihre Kinder unter 25 Jahre alt und in Ausbildung sind. Für viele Azubis ist es ein Teil des Einkommens, da es ihnen von den Eltern ausgezahlt wird. Ab Januar 2010 gibt es für die ersten beiden Kinder 184 Euro, für das dritte Kind 190 Euro und ab dem vierten Kind monatlich 215 Euro.



29.09.2009

Viele unbesetzte Ausbildungsplätze

Die Situation ist etwas absurd: Viele Jugendliche sind auch in diesem Jahr bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz leer ausgegangen - gleichzeitig blieb jeder 10. Ausbildungsplatz unbesetzt. Woran liegt das? Eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung nennt unter anderem zwei Gründe: Zum einen haben die Betriebe oft zu hohe Erwartungen an die Bewerber oder aber die Jugendlichen haben andere Wunschberufe, als die angebotenen. Betrieben, die wirklich einen Azubi einstellen wollen empfielt das BiBB, die Stellen kontinuierlich und frühzeitig auszuschreiben. Eine guter Weg, sich Nachwuchs zu sichern sind auch Angebote für Betriebspraktika und die Präsentation auf Bildungsmessen oder in Schulen.



28.09.2009

Schlechte Chancen mit Migrationshintergrund

Einen Migrationshintergund hat man, wenn einer der beiden Elternteile oder beide Elternteile aus einem anderen Land nach Deutschland eingewandert sind. Jugendliche mit Migrationshintergrund haben in Deutschland deutlich schlechtere Chancen auf einen Ausbildungsplatz als Jugendliche mit deutschen Eltern - selbst wenn alle anderen Voraussetzungen gleich sind. Dies zeigt eine Studie des Bundesinstitutes für Berufsbildung. Haben Jugendliche maximal einen Hauptschulabschluss, gelingt 62 % der Jugendlichen ohne Migrationhintergrund im Verlauf eines Jahres der Sprung in eine duale Ausbildung - bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind es nur 42%. Liegt ein Mittlerer Schulabschluss vor, gelingt es 74% der einheimischen Jugendlichen und nur 55% der Jugendlichen mit Migrationshintergrund innerhalb eines Jahre einen Ausbildungsplatz zu finden.



08.09.2009

DGB-Ausbildungsreport 2009

Azubinen verdienen bereits in der Ausbildung deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Dies ist das Ergebnis des Ausbildungsreports der DGB-Jugend für den bundesweit 6920 Auszubildende befragt wurden. In männlich dominierten Berufen liegt die Ausbildungsvergütung durchschnittlich um 22 Prozent oder 100 Euro höher als in Frauenberufen wie Friseurin, Hotelfachfrau oder Medizinische Fachangestellte. Auch Überstunden werden bei männlichen Auszubildenden deutlich häufiger ausgeglichen, als bei den weiblichen Azubis. Ein Grund ist, dass Frauen deutlich oft in kleinen Dienstleistungsbetrieben arbeiten für die häufig keine tariflichen Regelungen gelten.



30.08.2009

Es geht weiter für den Kfz-Servicemechaniker!

Die 2jährige Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker wurde 2004 eingeführt und ist ein Erfolgsmodell: Insgesamt haben bereits 2800 Jugendliche eine Ausbildung in diesem Beruf absolviert. Auch mit Hauptschulabschluss haben Auszubildende gute Chancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und nach der Ausbildung können die Azubis weitermachen: In 1,5 Jahren können sie die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und in einem Jahr eine Ausbildung zum Zweiradmechniker abschließen: Von diesen Möglichkeiten machen 42 Prozent der Azubis Gebrauch.



13.08.2009

Industrieelektroniker geht an den Start

Seit dem 1. August 2009 können sich Schulabgänger um einen Ausbildungsplatz im neuen Ausbildungsberuf Industrieelektroniker oder Industrieelektronikerin bewerben. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und die Auszubildenden werden vor allem für die wird in zwei Fachrichtungen angeboten: Betriebstechnik oder Geräte und System. Schon bei der Bewerbung um einen Ausbildungplatz müssen sich Azubis und Azubinen für eine Fachrichtung entscheiden. In dem neuen Elektroberuf haben auch Schulabgänger mit Hauptschulabschluss oder schlechtem mittlerem Schulabschluss gute Chancen bei der Bewerbung! Nach den zwei Jahren besteht die Möglichkeit, die Ausbildung fortzusetzen, z.B. zum Elektroniker - Betriebstechnik. Allerdings muss hier erst ein Ausbildungplatz gefunden werden!



06.08.2009

Fortbildung: Berufsorientierung mit Jugendlichen

Von 05.09.-06.09.2009 veranstaltet das Institut für Bildungscoaching die Fortbildung "Berufsorientierung mit Jugendlichen". Das Angbot ist für alle pädagogischen Fachkräfte interessant, die mit Jugendlichen arbeiten und Berufsorientierung und Berufsberatung anbieten. Die Fortbildung findet in München statt und kostet 190 Euro.

Mehr dazu unterhttp://www.azubi-coach.com



05.08.2009

Studie: Wie zufrieden sind Azubis mit ihrer Ausbildung?

Das Bundesinsitut für Berufsbildung hat in einer repräsentativen Studie 6000 Azubis aus 15 Berufen zur ihrer Ausbildungszufriedenheit befragt. Die Azubis bewerten insgesamt die Ausbilder im Betrieb positiver, als die Berufsschullehrer und sie weisen auf Mängel hin: Nicht immer werden die Lerninhalte durch die Berufsschullehrer und Ausbilder verständlich erklärt oder beherrscht und die Auszubildenden fühlen sich nicht immer respektvoll von ihren Kollegen behandelt. Trotzdem: 80 Prozent der Azubis bewerten ihre Ausbildung insgesamt mit "sehr gut" bis "befriedigend". Am besten bewerteten die Azubis zum Bankkaufmann/Bankkauffrau ihre Ausbildung, am schlechtesten Azubis zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk. Rund 20 Prozent der Auszubildenden bewerteten ihr Ausbildung als ausreichend oder mangelhaft. Die Noten in den einzelnen Berufen:


Bankkaufmann / Bankkauffrau: 2,1

Industriemechniker / Industriemechnikerin: 2,3

Mechatroniker / Mechatronikerin: 2,5

Industriekaufmann / Industriekauffrau: 2,6

Kaufmann im Einzelhandel / Kauffrau im Einzelhandel: 2,6

Kraftfahrzeugmechatroniker / Kraftfahrzeugmechatronikerin: 2,6

Anlagemechniker/in für Sanitär-, Heizung-, Klimatechnik: 2,7

Fachinformatiker / Fachinformatikerin: 2,7

Friseur / Friseurin: 2,7

Maler- und Lakierer / Maler- und Lakiererin: 2,7

Medizinischer Fachangestellter / Medizinische Fachangestellte: 2,7

Bürokaufmann / Bürokauffrau: 2,7

Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik: 2,7

Koch / Köchin: 2,8

Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk: 2,9



23.07.2009

Ausbildung mit Zusatzqualifikation

Immer häufiger nutzen Azubis die Möglichkeit, während ihrer Berufsausbildung Zusatzqualifikationen zu erwerben. In der Datenbank unter www.ausbildungplus.de finden Azubis ingesamt 2.253 Angebote. Die Zusatzqualifikationen werden häufig von Ausbildungsbetrieben angeboten, aber auch zuständige Stellen, Berufsschulen und andere Bildugnsanbieter stellen attraktive Angebote bereit. Ein Beispiel: Azubis in den Bereichen Elektronik oder Mechatronik in Heilbronn und Umgebung können bei der Akademie für Information und Management Heilbronn-Franken gGmbH den 4-tägige Kurs ?Technical English? belegen und ihre Fachenglischkenntnisse erweitern. Solche Zusatzqualifikationen verbessern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es lohnt sich also, in der Datenbank unter www.ausbildungplus.de nach passenden Angeboten für den eigenen Beruf zu suchen!



22.07.2009

Mit Hauptschulabschluss Alten- oder KrankenpflegerIn werden!

Bisher war der Mittlere Schulabschluss Voraussetzung für eine schulische Ausbildung zum Krankenpfleger / zur Krankenpflegerin oder zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin. Der Bundesrat hat nun bereits eine Gesetzesänderung gebilligt, wonach in Zukunft der Hauptschulabschluss ausreichend ist für den Einstieg in diese Ausbildungsgänge. Die Neurerung soll bereits Mitte August 2009 in Kraft treten, unmittelbar nach der Verkündigung im Bundesgesetzblatt. Hintergrund für die Gesetzesänderung ist der prognostizierte Fachkräftemangel in diesen Berufen.



25.06.2009

Schutz für Azubis bei Insolvenz

Der Bundestag hat beschlossen, allen Azubis, die von Insolvenz, Betriebsstillegung oder Betriebsschließung betroffen sind zu helfen. Ausbildungbetriebe, die einen solchen Azubi übernehmen können jetzt den sogenannten Ausbildungbonuns erhalten: Ihnen wird dann ein Teil der Ausbildungskosten erstattet. Mehr Informationen gibt es beim Infotelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Telefon: 01805 / 67 67 18, Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Festpreis 14 Cent/Min.



24.06.2009

Beliebte und unbeliebte Berufe

Der Beruf ist eine Art Visitenkarte in der Gesellschaft: Wer auf die Frage "Was machst du beruflich?" einen Beruf mit guten Image nennen kann, steht gut da! Dies führt dazu, dass sich viele Bewerber für einen Beruf mit hohem Image entscheiden. Hoch im Kurs stehen bei Jugendlichen laut einer Studie des BiBB derzeit Berufe, deren Inhabern die Eigenschaften intelligent, gebildet, reich und ehrgeizig zugeordnet werden. Gefragt sind vor allem Büroberufe mit kreativer Tätigkeit: Gestalter für visuelles Marketing, Mediengestalter, Fotograf, Zweiradmechaniker und Veranstaltungskaufmann. Hier ist das Verhältnis von Bewerbern und Lehrstellen oft zwei zu eins. Deutlich weniger gefragt sind Berufe, bei denen körperliche Fitness, Geschick oder auch Kontaktfreude im Vordergrund stehen. Dies betrifft Berufe im gewerblichen Bereich, im Nahrungsmittelhandwerk und in der Gastronomie. Weniger Bewerber als Ausbildungsplätze gibt es deshalb derzeit zum Beispiel für die Ausbildungsberufe Fachmann für Systemgastronomie, Restaurantfachmann, Augenoptiker, Gebäudereiniger und Bäcker. Hier haben Bewerber also besonders gute Chancen!



21.05.2009

Arbeitslos nach der Ausbildung

Wie geht es Azubis eigentlich nach der Ausbildung? Eine Studie de Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) bringt Licht ins Dunkel: In den letzten 15 Jahren war demnach durchschnittlich jeder fünfte Azubi aus Westdeutschland nach der Ausbildung arbeitslos. Insgesamt ergibt sich folgendes Bild: 60 Prozent der Auszubildenden werden von ihrem Betrieb übernommen und 20 Prozent finden direkt nach der Ausbildung eine Anstellung in einem anderen Betrieb. Ein weiteres Fünftel ist erst mal arbeitslos, in der Regel aber nicht lange. 11 Prozent der fertigen Azubis waren weniger als 3 Monate arbeitslos und neun Prozent mehr als vier Monate. Wer übernommen wird verdient in der Regel besser als diejenigen Absolventen, die erst einmal arbeitslos sind. Am besten verdienen aber durchschnittlich die Absolventen, die direkt im Anschluss an die Ausbildung in einem neuen Betrieb beschäftigt werden.



21.05.2009

Fachkräftemangel in den sozialen Berufen

Laut einer Pressemeldung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) werden nach den Ingenieuren am häufigsten Fachkräfte im sozialen Bereich gesucht: Sozialpädagogen, Erzieher, Kinderpfleger und Alten- und Krankenpfleger fehlen in Deutschland und der Bedarf steigt an. Wenn es so weiter geht ist zu befürchten, dass es zu Engpässen bei der Kinderbetreuung, in Krankenhäusern und Altenheimen und zu ausfallendem Unterricht an Schulen kommt. Wer also sicher sein will, dass er nach der Ausbildung einen Job findet, sollte sich die sozialen Berufe genauer ansehen. Einige bieten interessante Perspektiven, aber reich wird man hier in der Regel nicht: Ein Grund für den Engpass ist wahrscheinlich, dass soziale Berufe in der Regel nicht gut bezahlt werden.



12.05.2009

Wirtschaftskrise und Ausbildungsmarkt

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Frühjahr 2009 rund 1000 Unternehmen befragt, welches Ausbildungsplatzangebot sie planen. Ein Viertel der Ausbildungsbetriebe plant demnach das Ausbildungsplatzangebot zu reduzieren - als Grund geben die Betriebe die Wirtschaftskrise an. Im Jahr 2009 wird es aufgrund der demografischen Entwicklung rund 30.000 weniger Bewerber um einen Ausbildungsplatz geben. Gleichzeitig könnte aber das Angebot um 50.000 Ausbildungsplätze sinken. Um zu verhindern, dass sich die Wirtschaftskrise auf den Ausbildungsmarkt auswirkt sind deshalb Politik und Wirtschaft gefragt.



12.05.2009

Eine Ausbildung lohnt sich!

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung sind Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung nur halb so oft arbeitslos wie Geringsqualifizierte ohne Berufsabschluss. Außerdem haben Personen mit Berufsausbildung im Schnitt ein um ein Drittel höheres Bruttoeinkommen!



17.04.2009

Studieren nach der Ausbildung

Am 06.03.2009 haben die Kultusminister aller Bundesländer verbindliche Standards für den sogenannten dritten Bildungsweg festgelegt. Jetzt gilt bundesweit folgendes:

Die Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung erhalten Personen, die über einen der folgenden Abschlüsse der beruflichen Aufstiegsbildung verfügen: Meister (HwO); Fachwirte (IHK); staatlich geprüfte Techniker; Betriebswirte; Erzieher; Lehrkräfte für Pflege oder Pflegedienstleiter.

Die Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung können Personen erhalten, die mindestens eine zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen haben und drei Jahre Berufspraxis nachweisen können. Zusätzlich ist die Teilnahme an einem Eignungsfeststellungsverfahren der Hochschule erforderlich oder ein erfolgreich absolviertes Probestudium von mindestens einem Jahr.



15.04.2009

Neue Ausbildungsberufe 2009

Auch im Jahr 2009 gehen neue Ausbildungsberufe an den Start: Ab September 2009 kann man eine Ausbildung zum Bergbautechnologe / Bergbautechnologin oder zum Industrieelektriker / Industrieelektrikerin machen. Die Ausbildung zum Industrieelektroniker dauert nur 2 Jahre und soll dabei helfen, den großen Fachkräftebedarf in der Elektroindustrie abzudecken. Auch Hauptschüler haben hier voraussichtlich gute Chancen!

Weiter Informationen zu den neuen Berufen gibt es hier: Neue Berufe



07.04.2009

Azubis müssen keine Überstunden machen!

Auszubildende können nur bei absoluten betrieblichen Notfällen zu Überstunden verpflichtet werden. Ansonsten haben sie das Recht nach Hause zu gehen, wenn sie die vertraglich geregelte tägliche Arbeitszeit abgeleistet haben. Leisten sie Überstunden ohne dass etwas vereinbart wurde, steht ihnen ein Ausgleich mit Zuschlag zu, den sie ggf. frühzeitig geltend machen sollten! Die andere Möglichkeit: Wenn der Betrieb möchte, dass der Azubi in der Ausbildung Überstunden leistet, kann der Auszubildende mit dem Ausbildugnsbetrieb eine schriftliche Vereinbarung treffen, in der geregelt ist, was er für die Überstunden erhält - also z.B. fünf Euro. Wenn der Betrieb mit der Forderung nicht einverstanden ist, kann der Azubi die Überstunden verweigern!

Weiter Informationen zum Thema hier: Überstunden



07.04.2009

Ausbildung und Insolvenz

Im Verlauf der Wirtschaftskrise müssen immer mehr Betriebe Insolvenz anmelden und auch Auszubildende sind davon betroffen. Wenn sich Azubis richtig verhalten haben sie Anspruch auf Insolvenzausfallgeld und gute Chancen, ihre Ausbildung zu beenden: Durch einen Ausbildungsplatzwechsel bei einer Betriebsstillegung oder durch eine Übernahme bei einem Betriebsübergang. Das Insolvenzausfallegeld müssen Azubis dabei spätestens zwei Monate nach Kenntnis der Insolvenz bei der Arbeitsagentur beantragen! Alle Informationen zum Thema hier: Kündigung bei Insolvenz



07.04.2009

Urlaub muss ausgezahlt werden!

Jeder Azubi hat das Recht, seinen Jahresurlaub um laufenden Kalenderjahr zu nehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Auszubildende Ihre Ausbildung beenden und immer noch Urlaub offen ist. In diesem Fall muss der Urlaub am Ende der Ausbildung ausgezahlt werden, wenn der Azubi den Betrieb verlässt. Für jeden Urlaubstag steht dem Azubi dann 1/21,5 der Ausbildugnsvergütung zu!

Also: Ausbildungsvergütung durch 21,5 teilen und das Ergebnis mit den offenen Urlaubstagen multiplizieren!

Mehr zum Thema unter: Urlaub



06.04.2009

Krisensichere Ausbildungsberufe

Welche Ausbildung ist krisensicher? In welchem Beruf habe ich gute Zukunftsaussichten und einen sichere Job, fragen sich viele Bewerber für das neue Ausbildungsjahr. Die Universität Bremen kommt zu dem Ergebnis, dass Dachdecker ein kisenfester Beruf ist - ein Dach über den Kopf braucht schließlich jeder. Da die Konjunkturpakete der Bundesregierung viele Baumaßnahmen enthalten, sind auch ander Bauberufe wie Estrichleger oder Baugeräteführer krisenfest. Außerdem gilt, dass bestimmte Branchen langfristig sichere Arbeitsplätze bieten und das sind nach wie vor die starken Wirtschaftszweige in Deutschland.

1. Elektrotechnik (Ausbildungsberuf: Elektroniker)

2. Maschinenbau (Ausbildungberufe: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Zerspanungsmechaniker, Metallbauer)

5. Chemiebranche (Ausbildungberufe: Pharmakant, Chemielaboranten)

4. IT-Branche (Ausbildungberufe: Kaumann / Kauffrau für Spedition, Fachkraft für Hafenlogistik)

5. Logistikbranche (Ausbildungberuf: Fachinformatiker)



02.04.2009

Gestreckte Abschlussprüfung im Einzelhandel

"Gestreckte Abschlussprüfung" bedeutet, dass es im Ausbildungsverhältnis eine zweiteilige Abschlussprüfung gibt, wobei beide Teile bewertet werden. Teil 1 der Abschlussprüfung findet gegen Ende des 2. Lehrjahres statt, Teil 2 am Ende der Ausbildung. Bei der Abschlussnote werden dann beide Teile verrechnet, Teil 1 fließt in der Regel mit 40 Prozent in die Bewertung ein. Die frühere Zwischenprüfung entfällt. Die gestreckte Abschlussprüfung wird bei Azubis im Metall- und Elektrobereich seit Jahren durchgeführt und gilt ab Juli 2099 zum ersten mal auch für einen kaufmännischen Beruf! Auszubildende, die sich für den Beruf Kaufmann im Einzelhandel entscheiden werden ab 2009 die gestreckte Abschlussprüfung ablegen.

Mehr zum Thema gestreckte Abschlussprüfung unter: Prüfungen



25.03.2009

Ausbilder-Eignungsverordnung wird ab 1.9.2009 wieder eingeführt

Seit dem Jahr 2003 war die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) ausgesetzt. Ausbilder mussten seitdem ihre beruflichen Kenntnisse, die sie laut § 30 BBiG haben müssen nicht mehr nachweisen. Ab dem 1. August 2009 wird die AEVO wieder eingeführt. Der Grund ist, dass laut einer Studie des BIBB die Aussetzung zu einem Qualitätsverlust in der beruflichen Ausbildung geführt hat. Die neue Ausbildereignungsverordnung gilt für Ausbilder in allen Ausbildungsbereichen außer den 41 zulassungspflichtigen Handwerksberufen (hier ist der Meisterbrief Voraussetzung zum Ausbilden) und in den freien Berufen.

Ausbilder die ab dem 1. August 2009 neu ausbilden wollen, müssen in einer Prüfung ihre Eignung in sieben Handlungsfeldern nachweisen. Die AEVO-Prüfung besteht aus einem schriftlichen ( 3 Stunden) und einem praktischen Teil (30 Minuten).Für alle Ausbilder, die zwischen 2003 und 2009 bereits ausgebildet haben gibt es Befreiungsvorschriften - sie müssen laut § 7 Ausbilder-Eignungsverordnung auch in Zukunft kein AEVO-Prüfungszeugnis vorlegen, wenn sie ohne Beanstandung ausgebildet haben.



05.03.2009

Jugendliche wünschen sich mehr Hilfe bei der Berufswahl

Jugendliche wünschen sich mehr Beratung bei der Berufswahl. Jeder Vierte zwischen 14-18 Jahren weiß noch nicht, was er nach der Schule machen will. 66 % der Schüler und 92% der Eltern wünschen sich mehr Einblicke in Berufsfelder z.B. durch Betriebspraktika oder Betriebsbesichtigungen. Auch eine umfassende Berufsberatung wird von vielen Schülern vermisst. Dies sind die zentrale Ergebnisse einer forsa-Umfrage im Auftrag der Marke Rama.

Hier geht es zu unserem Berufswahltest



05.03.2009

Jeder vierte Jugendliche braucht staatliche Hilfen

Die Deutsche Gewerkschaftsbund hat in einer Studie junge Menschen unter 25 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind beunruhigend: 3,4 Millionen der Befragten sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Auf der anderen Seite gibt es derzeit 1,2 Millionen junge Menschen, die hilfebedürftig sind und staatliche Unterstützung brauchen, weil sie nicht genug verdienen um davon Leben zu können.



06.02.2009

Urteil: Zulassung zur Abschlussprüfung bei Fehlzeiten

Bei der Zulassung zur Abschlussprüfung prüft die zuständige Stelle unter anderem, ob die vorgeschriebene Ausbildungszeit zurückgelegt wurde. Dabei wird ein Azubi zur Prüfung zugelassen, wenn seine Ausbildung nicht mehr als zwei Monate nach dem letzten Prüfungstermin endet. Ein Azubi mit einer Regelausbildungszeit von 36 Monaten muss also 34 Monate an Ausbildungszeit nachweisen können. Soweit die gesetzliche Regelung, die nicht starr in die Praxis umgesetzt wird. Eine Zulassung kann auch erfolgen, wenn der Azubi Fehlzeiten hat ? allerdings nur innerhalb bestimmter Grenzen. Ein neues Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster vom 05.12.2007 belegt dies erneut: Das Gericht verweigerte einem Azubi die Zulassung zur Abschlussprüfung im Juli, weil er seit Februar krankgeschrieben war. Ihm fehlten also fünf Monate an Ausbildungszeit, knapp 15 Prozent. Das Gericht hat dabei auch festgestellt, dass jeder Einzelfall geprüft werde muss. Eine Fehlzeit von weniger als 10 Prozent führt nicht automatisch zur Zulassung. Es kommt z.B. darauf an, ob bereits alle wichtigen Ausbildungsinhalte vermittelt wurden oder ob der Azubi während seiner Fehlzeiten entscheidende Lernphasen in Betrieb und Berufsschule versäumt hat. Andersherum kann die Fehlzeit im Einzelfall auch höher als 10 Prozent sein, wenn der Auszubildende bereits alles Wesentliche gelernt hat und die Berufserfahrung ausreichend ist.



06.02.2009

In Bayern können Azubis und alle Meister bald studieren!

Wenn der bayrische Landtag zustimmt, tritt schon zum Wintersemester 2009/2010 eine Änderung des bayrischen Hochschulgesetzes in Kraft. Dann haben alle Meister den allgemeinen Hochschulzugang und können an allen Universitäten studieren. Aber auch für Azubis, die eine mindestens 2-jährige Berufsausbildung abschließen, eröffnen sich neue Wege. Sind Sie nach ihrem beruflichen Abschluss mindestens drei Jahre lang in einem dem gewünschten Studiengang verwandtem Bereich tätig, können sie den fachgebundenen Hochschulzugang erhalten und studieren. Allerdings stellt hier die Hochschule durch ein Prüfungsverfahren oder durch ein Probestudium die Eignung fest.



28.01.2009

Azubis und Kurzarbeit?

In vielen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie wurde 2009 aufgrund der Finanzkrise bereits Kurzarbeit angeordnet. Was gilt hier für Azubis? Azubis sind vor allem im Ausbildungsbetrieb um zu lernen und nicht, um zu arbeiten. Sie haben laut Ausbildungsvertrag und Berufsbildungsgesetz ein Recht darauf, ausgebildet zu werden.Deshalb kann für Auszubildende und ihre Ausbilder eigentlich keine Kurzarbeit angeordnet werden. Dies gilt auf jeden Fall solange es Betrieben irgendwie möglich ist, die Ausbildung sicherzustellen. Sollte dies nicht mehr möglich sein, wird auch den Azubis und Ausbildern freigegeben. Azubis haben dann aber laut § 19 Berufsbildungsgesetz Anspruch auf die Fortzahlung ihrer Vergütung. Dehalb können Auszubildende auch kein Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagentur beantragen - der Betrieb ist für die Fortzahlung der Vergütung bei Arbeitsausfall verantwortlich.



28.01.2009

Top Ten der gesuchten Arbeitnehmer

Hast du mit deiner Ausbildung derzeit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Insgesamt sieht es trotz Finanzkrise nicht schlecht aus: Im Dezember 2008 waren bei der Agentur für Arbeit 503.000 offene Stellen gemeldet - allerdings nur 329.000 für den ersten Arbeitmarkt. Am häufigsten gesucht wurden Arbeitsnehmer aus folgenden Berufen:

21.000 Verkäufer, Warenkaufleute

21.000 Elektriker

17.000 Altenpfleger, Sozialarbeiter, Erzieher

16.000 Krankenschwestern, Sprechstundenhilfe, Masseure

16.000 Bürofachkräfte

16.000 Werbe- und Dienstleistungskaufleute

12.000 Kellner, Gastwirte

12.000 Schlosser

11.000 Datenverarbeitungsfachleute

11.000 Lager- und Transportarbeiter

Quelle: Arbeitsagentur



16.01.2009

Ausbildungsvergütungen 2008 um 2,2 Prozent gestiegen

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen lagen im Jahr 2008 durchschnittlich bei 642 Euro pro Monat im gesamten Bundesgebiet. Die tariflichen Vergütungen sind somit gegenüber 2007 um 2,2 Prozent angestiegen. Von dieser Erhöhung dürften die Azubis aber leider wenig merken: Im Jahr 2008 lag die Inflationsrate bei 2,6 Prozent. Auszubildende mussten also unter dem Strich einen Reallohnverlust von 0,4 Prozent hinnehmen.

Mehr Informationen unter: www.bibb.de



31.10.2008

Mehr Kindergeld 2009

Am 15. Oktober 2008 hat die Bundesregierung beschlossen, das Kindergeld 2009 anzuheben. Ab dem 1. Januar 2009 bekommen Eltern für die ersten beiden Kinder 164 Euro (statt bisher 154 Euro). Für das dritte Kind gibt es dann 170 Euro (statt bisher 154 Euro). Für das vierte und alle weitern Kinder erhalten Eltern 2009 sogar 195 Euro im Monat Kindergeld (statt bisher 179 Euro). Das Kindergeld dient auch zur Finanzierung der Berufsausbildung. Wenn Azubis während der Ausbildung nicht mehr zu Hause wohnen müssen die Eltern ihnen das Kindergeld auszahlen. Die Anhebung kommt deshalb auch vielen Auszubildenden zu Gute!

Mehr Informationen unter Kindergeld



29.10.2008

Achtung Münchner Azubis: Kampagne zum Ausbildungsticket!

Die MVV-Tickets für Auszubildende in München werden seit Jahren immer teurer. Seit 15. Oktober 2008 können sich Auszubildende auf jetzt der Seite www.ausbildungsticket.deonline eintragen und dafür aussprechen, dass es für Münchner Auszubildende, Studenten und Schüler in Zukunft wieder mehr Vergünstigungen im öffentlichen Nahverkehr gibt.

Jetzt eintragen unter:http://www.ausbildungsticket.de



15.10.2008

Starke Unterschiede bei den Ausbildungsvergütungen

Für die meisten Azubis gilt eine tarifliche Regelung, welche die Ausbildungsvergütung festlegt. Je besser sich die Gewerkschaften in den Tarifverhandlungen durchsetzen, umso höher fällt die Ausbildungsvergütung aus. Im Jahr 2008 verdienten Azubis zwischen 332 Euro im privaten Verkehrsgewerbe Thüringen und 1260 Euro im Bauhauptgewerbe West im 4. Ausbildungsjahr. Auch in den einzelnen Berufen gibt bei den Ausbildungsvergütungen starke regionale Unterschiede. Für manche Branchen ist die Ausbildungsvergütung bundesweit einheitlich geregelt. In den folgenden Branchen verdienen Azubis bundesweit dasselbe: Banken 869 Euro, Versicherungen 899 Euro, Druckindustrie 900 Euro, Deutsche Bahn 741 Euro, Öffentlicher Dienst Bund / Gemeinden 781 Eurohttp://www.boeckler.de



07.10.2008

Schulabschlüsse auf dem 2. Bildungsweg

In Deutschland gelten in jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen, wenn man auf dem 2. Bildungsweg einen Schulabschluss nachholen will. Die Arbeitsagentur hat hierzu eine gute Übersicht zusammengestellt: Hier kann man sich darüber informieren, wie man in den verschiedenen Bundesländern zum gewünschten Schulabschluss kommen kann:

http://infobub.arbeitsagentur.de/bbz/modul1/modul_1_3.html



20.09.2008

Ausbildungsreport 2008 der DGB-Jugend

Die DGB-Jugend hat 4700 Azubis aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen befragt. Das Ergebnis: 40 Prozent der Auszubildenden gaben an, dass sie regelmäßig Überstunden leisten müssen. Ein Drittel der Azubis erhält nur manchmal oder nie fachliche Unterweisungen, was auf eine schlechte Ausbildungsqualität schließen lässt. In der Gesamtwertung stehen die Gastronomieberufe und die Maler und Lakierer ganz unten im Ranking. Am besten bewerteten Azubis in den Berufen Industriemechaniker, Bürokaufleute, Bankkaufleute und Industriekaufleute ihre Ausbildung.



31.08.2008

Berufswahltest: Azubi oder Student?

Mit unserem neuen Berufswahltest kannst du herausfinden, welcher Ausbildungsweg der Richtige für dich ist: Eine Lehre, eine Fachschule ein duales Studium, ein Fachhochschulstudium? Hier geht es zum Test: Berufswahltest: Azubi oder Student?



27.08.2008

Achtung Azubis: Spuren im Internet

Auch Auszubildende müssen inzwischen bei einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz damit rechnen, dass die Betriebe ihre Spuren im Internet finden. Inzwischen gibt es Suchmaschinen, die auf das Auffinden von Informationen zu Personen spezialisiert sind. Fast jedes zweite Unternehmen hat schon Kandidaten abgelehnt, weil im Internet negative Informationen aufgetaucht waren. Auszubildende sollten dies frühzeitig bedenken und nicht unter echtem Namen im Internet Spuren hinterlassen!



26.08.2008

Mietbeihilfe für Azubis die Berufsausbildungsbeihilfe beziehen

Nach § 22 Abs. 7 SGB II können Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe beziehen zusätzlich eine Mietbeihilfe von der ARGE bekommen, wenn der pauschale Mietzuschuss der BAB die realen Mietkosten nicht abdeckt. Ab dem 01.09.2009 ändern die ARGEN die Berechnung! Es werden jetzt nicht mehr nur einfach die beim pauschalen BAB-Mietzuschuss fehlenden Mietkosten berücksichtigt. Die ARGEN bereinigen jetzt das Einkommen des Azubis, um die ungedeckten Mietkosten zu ermitteln. Bei der Bereinigung wird ein fiktiver Bedarf nach SGB II zugrunde gelegt. Dadurch haben die Auszubildenden in der Regel weniger für die Miete übrig und die Mietbeihilfe steigt an!

Achtung: Die Mietbeihilfe unbedingt vor dem Auszug bei der ARGE beantragen, sonst gibt es nichts!



26.08.2008

Mietbeihilfe für alle Azubis!

Ab dem 01.09.2008 ändert sich bei den ARGEN das Verfahren bei Anträgen zu einer Mietbeihilfe. Bisher galt, dass die Mietbeihilfe nur Azubis gezahlt wurden, die Berufsausbildungsbeihilfe erhielten. Jetzt können auch Azubis, bei denen BAB wegen zu hohem Einkommen abgelehnt wurde die Mietbeihilfe nach § 22 SGB II bei der ARGE beantragen. Wenn BAB ?dem Grund nach? abgelehnt wurde, also z.B. weil es die zweite Ausbildung ist, sollten Azubis aber lieber Wohngeld beantragen.

Wichtig: Die Mietbeihilfe muss bei der ARGE vor dem Auszug beantragt werden!



27.07.2008

Mehr Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) für Azubis!

Die Höhe der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) steigt ab dem 1. August 2008 um zehn Prozent!

Zusätzlich erhöhen sich Freibeträge bei der Einkommensanrechnung, was die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) weiter ansteigen lässt! Die erhöhte Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) wird erst mal Ende August 2008 ausgezahlt. Azubi müssen dabei keinen neuen Antrag stellen, die Arbeitsagenturen berechnen die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) automatisch neu. Azubis, die Ende August 2008 keine erhöhte Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) vom Arbeitsamt erhalten, sollten aber noch mal nachfragen! Mehr zu Thema findest du unter Finanzielle Hilfen > Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)



27.07.2008

400 Euro-Jobs werden nicht mehr auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) angerechnet

Ganz wichtig für viele Azubis ist auch eine weiter Änderung: Bisher wurden Einkünfte aus einem Nebenbeschäftigung von der Arbeitsagentur auf die Berufsbausbildungsbeihilfe (BAB) angerechnet. In Zukunft dürfen Azubis einen 400-Euro-Job als Nebenjob haben und bis zu 400 Euro monatlich verdienen, ohne das die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) gekürzt wird! Mehr zu Thema findest du unter Finanzielle Hilfen > Nebenjob



25.07.2008

Wellness-Berufe im Kommen!

Die Bundesbürger geben immer mehr von ihrem Geld für ihr Wohlbefinden aus: Im Jahr 2007 waren es immerhin 1000 Euro pro Kopf, insgesamt 75 Milliarden Euro. Die Wellness-Branche erwartet auch in Zukunft ein starkes Wachstum. Um die Nachfrage zu befriedigen, wird Personal gesucht! Für Schulabgänger oder andere, die sich für eine Ausbildung im Wellness-Bereich interessieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Zum einen ist jederzeit ein Quereinstieg über eines der vielen Fort- und Weiterbildungsangebote im Wellness-Bereich möglich, wie z.B. eine Ausbildung zum Yogalehrer. Das Risiko am Quereinstieg: Heilmethoden, die heute gefragt werden vielleicht bald von neuen Trends verdrängt. Außerdem sind viele Weiterbildungen nicht staatlich anerkannt und es findet keine Überprüfung der Qualität statt.
  • Sicherer und solider ist der Weg über eine staatlich anerkannte Ausbildung wie zum Beispiel:
    • Physiotherapeut (Berufsfachschule)
    • Masseur und medizinischer Bademeister (Berufsfachschule)
    • Sport- und Fitnesskaufmann (Duale Ausbildung)
    • Sportfachmann (Duale Ausbildung)

    Nach einer dualen Grundausbildung können dann anerkannte Weiterbildungen besucht werden wie z.B. Fitnessfachwirt (IHK) oder der Wellness-Berater (IHK)

  • Wer das allgemeine Abitur oder das Fachabitur hat, kann sich auch um einen Studienplatz im dualen Studium zum Diplom-Fitnessökonom an der Berufsakademie für Fitness und Freizeit im Saarland bewerben!


18.07.2008

Neue Empfehlung zur Verkürzung / Verlängerung der Ausbildungszeit durch das BiBB

Die neue Empfehlung zur Verkürzung der Ausbildungszeit enthält einige Neuerungen, die in der Regel von den zuständigen Stellen umgesetzt werden. So kann jetzt zum Beispiel eine abgeschlossene Berufsausbildung eine Kürzung einer neuen Ausbildung um 12 Monate rechtfertigen. Bei einer vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung wird jetzt mindestens einen Notendurchschnitt von 2,49 in den prüfungsrelevanten schulischen Fächern und im betrieblichen Leistungszeugnis verlangt.

Ganz neu sind die Regelungen zur Teilzeitberufsausbildung: Bei berechtigtem Interesse kann die Ausbildungszeit auf bis zu 25 Stunden wöchentlich gekürzt werden, ohne das sich die Ausbildungszeit insgesamt verlängert.

Alles zum Thema Verkürzung / Verlängerung der Ausbildungszeit



10.07.2008

Zusatzausbildung zum E-Business Junior Assistant

Seit einigen Jahren können Azubis an 30 Schulen neben der betrieblichen Ausbildung die Zusatzausbildung zum E-Business Junior Assistant absolvieren.

Die Zusatzausbildung dauert insgesamt 40 Stunden und wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen. Inhalte sind unter anderem: Ideen für Online-Shops, Onlinemarketing und Suchmaschinenmarketing.

Die Zusatzausbildung ist gerade für Azubis in kaufmännischen Berufen sinnvoll und erhöht die Chancen auf dem Arbeitmarkt. Seit 2002 haben 2500 Azubis das Zertifikat erhalten.

www.eco.de



08.07.2008

Eignungstest für Azubis?

Bist du bereit für eine Ausbildung? Das Deutsche Handwerkblatt bietet Schulabgängern und Ausbildungsinteressierten einen kontenlosen Online-Test an, in dem du checken kannst, ob du reif für eine Ausbildung bist.

Mehr Informationen zu Einstellungstests findest du in Bewerbung > Einstellungstests

Unsere Meinung: Ziemlich schwer!

http://www.handwerksblatt.de/azubitest.html



02.06.2008

Ab August 2008: Ausbildung zum Fotomedienfachmann/frau

Ab August diesen Jahres können Azubis sich in diesem neuen Ausbildungsberuf ausbilden lassen. Fotomedienkaufleute sind Fachleute im Bereich digitale Fotografie und Video. Ihr Arbeitsplatz ist in Labors und im Handel. Sie kennen sich mit digitalen Kameras und Videokameras und aus und können entsprechende Verkaufsgespräche führen. Im Labor können sie die digitalen Bilddaten übertragen und bearbeiten.

www.bibb.de



02.06.2008

Ab August 2008: Ausbildung zum Produktionstechnologin/Produkttechnologen

Ebenfalls ab August 2008 kann man sich zum Produktionstechnologen oder zur Produktionstechnologin ausbilden lassen. Produktionstechnologen arbeiten in der Industrie und betreuen hier große Produktionsanlagen: Sie richten die Anlagen ein, programmieren sie und überwachen die Abläufe.

www.bibb.de



21.04.2008

Bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz!

Wer 2008 einen Ausbildungsplatz sucht, hat deutlice bessere Chancen, als in den Jahren davor: Im letzten Jahr standen 100 Bewerbern nur 59 Ausbildungsplätze gegenüber. 2008 stehen für 100 Bewerber Immerhin 79 Ausbildungsplätze bereit. Der Grund ist die sinkende Zahl der Schulabgänger.



16.04.2008

Girls`Day: Der Mädchen-Zukunftstag

Am 24.4.2008 ist es wieder soweit. Im Zuge des Girls`Day öffnen Unternehmen, Universitäten und andere Einrichtungen ihre Türen für Schülerinnen ab der 5.Klasse. Ihr könnt so vor allem techniknahe Berufe kennen lernen, in denen bis jetzt wenig Mädchen vertreten sind.

www.girlsday.de

14.04.2008

Jungen verlieren den Anschluss

Laut einer Studie des Bundesbildungsministeriums sind Mädchen den Jungen inzwischen in vielen Bereichen voraus: Mädchen werden öfter früher eingeschult, bleiben seltener sitzen, machen öfter einen Schulabschluss und häufiger Abitur, als die Jungen. Dabei schneiden die Mädchen aus den ostdeutschen Bundesländern am besten ab, und die Jungen aus den ostdeutschen Bundesländern am schlechtesten. Als Grund nennt die Studie die fehlenden männlichen Vorbilder: In Krippen, Kindergärten und Grundschulen finden sich kaum männliche Bezugespersonen, die den Jungen als Vorbild dienen können.

www.bmbf.de

01.01.2008

Azubis werden immer älter

Traurig aber wahr: Azubis sind zu Beginn ihrer Ausbildung inzwischen im Schnitt 19,3 Jahre alt. Das Alter der Azubis steigt seit den 90er Jahren immer weiter an. Der Grund: Viele Azubis finden nicht gleich einen Ausbildungsplatz und müssen eine oder mehrere Ehrenrunden drehen!

Mehr Informationen zum Thema Erfolgsfaktoren bei der Bewerbung findest du hier



01.01.2008

Ausbildungsvergütung gestiegen

2007 verdienten Azubis mit tariflicher Vergütung durchschnittlich 628 € pro Monat und damit um 2,5 % mehr als 2006: Hier waren es nur 613,- €

Mehr Informationen zum Thema Ausbildungsvergütung findest zu hier



01.01.2008

Azubis gesucht!

Während bestimmte Berufe überlaufen sind, können in andern freie Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Laut Statistik der Arbeitsagentur werden derzeit bundesweit in folgenden Berufen Azubis gesucht:



Mehr Informationen zu allen Berufen findest du hier



01.01.2008

Ausbildungsvergütung muss angemessen sein!

Die Ausbildungsvergütung muss laut Berufbildungsgesetz "angemessen sein". Das heißt:

Falls für deine Branche kein Tarifvertrag gilt, stehen dir trotzdem 80% der üblichen tariflichen Vergütung zu. Bei Azubis in einer Außerbetrieblichen Ausbildung müssen, laut eines Urteils des Arbeitgerichts Hamm 2006, mindestens 55 Prozent der üblichen tariflichen Vergütung gezahlt werden!

Mehr Informationen zum Thema Ausbildungsvergütung findest zu hier



01.01.2008

Mehr Geld in der Tasche!

Feine Sache: Der Arbeitslosenversicherungsbeitrag wurde am 1.1.2008 von 4,2 Prozent auf 3,3 Prozent abgesenkt. Da Azubis, die mehr als 325 Euro verdienen die Hälfte der Sozialabgaben zahlen müssen, bedeutet die Absenkung: Mehr Geld in der Tasche!

Mehr Informationen zum Thema Geld findest du hier



Azubi Quartett - Institut fuer Bildungscoaching

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