14.07.2010
14.07.2010
24.06.2010
24.06.2010
29.04.2010
Weiterbildung zum Berufswahlcoach
Weiterbildung zum Berufseinstiegscoach
Mehr Informationen unter www.azubi-coach.com
29.03.2010
Deine Chancen bei der Bewerbung hängen auch stark von der Region ab, in der du dich bewirbst. Hier eine Liste mit den besten Ausbildungsregionen und mehr Stellen als Bewerbern:
1. München
2. Lübeck
3. Frankfurt
4. Dresden
5. Hamburg
6. Ulm
7. Düsseldorf
8. Stralsund
9. Stuttgart
10. Koblenz
Quelle: Beilage Schule und Beruf der Süddeutschen Zeitung
26.03.2010
09.03.2010
19.02.2010
19.02.2010
03.02.2010
03.02.2010
13.01.2010
14.12.2009
Alle Infos hier: Finanzielle Hilfen für Azubis
14.12.2009
09.12.2009
08.12.2009
08.12.2009
07.12.2009
06.12.2009
04.12.2009
11.11.2009
06.11.2009
26.10.2009
29.09.2009
28.09.2009
08.09.2009
Azubinen verdienen bereits in der Ausbildung deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Dies ist das Ergebnis des Ausbildungsreports der DGB-Jugend für den bundesweit 6920 Auszubildende befragt wurden. In männlich dominierten Berufen liegt die Ausbildungsvergütung durchschnittlich um 22 Prozent oder 100 Euro höher als in Frauenberufen wie Friseurin, Hotelfachfrau oder Medizinische Fachangestellte. Auch Überstunden werden bei männlichen Auszubildenden deutlich häufiger ausgeglichen, als bei den weiblichen Azubis. Ein Grund ist, dass Frauen deutlich oft in kleinen Dienstleistungsbetrieben arbeiten für die häufig keine tariflichen Regelungen gelten.
30.08.2009
Die 2jährige Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker wurde 2004 eingeführt und ist ein Erfolgsmodell: Insgesamt haben bereits 2800 Jugendliche eine Ausbildung in diesem Beruf absolviert. Auch mit Hauptschulabschluss haben Auszubildende gute Chancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und nach der Ausbildung können die Azubis weitermachen: In 1,5 Jahren können sie die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und in einem Jahr eine Ausbildung zum Zweiradmechniker abschließen: Von diesen Möglichkeiten machen 42 Prozent der Azubis Gebrauch.
13.08.2009
Seit dem 1. August 2009 können sich Schulabgänger um einen Ausbildungsplatz im neuen Ausbildungsberuf Industrieelektroniker oder Industrieelektronikerin bewerben. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und die Auszubildenden werden vor allem für die wird in zwei Fachrichtungen angeboten: Betriebstechnik oder Geräte und System. Schon bei der Bewerbung um einen Ausbildungplatz müssen sich Azubis und Azubinen für eine Fachrichtung entscheiden. In dem neuen Elektroberuf haben auch Schulabgänger mit Hauptschulabschluss oder schlechtem mittlerem Schulabschluss gute Chancen bei der Bewerbung! Nach den zwei Jahren besteht die Möglichkeit, die Ausbildung fortzusetzen, z.B. zum Elektroniker - Betriebstechnik. Allerdings muss hier erst ein Ausbildungplatz gefunden werden!
06.08.2009
Mehr dazu unter http://www.azubi-coach.com
05.08.2009
Bankkaufmann / Bankkauffrau: 2,1
Industriemechniker / Industriemechnikerin: 2,3
Mechatroniker / Mechatronikerin: 2,5
Industriekaufmann / Industriekauffrau: 2,6
Kaufmann im Einzelhandel / Kauffrau im Einzelhandel: 2,6
Kraftfahrzeugmechatroniker / Kraftfahrzeugmechatronikerin: 2,6
Anlagemechniker/in für Sanitär-, Heizung-, Klimatechnik: 2,7
Fachinformatiker / Fachinformatikerin: 2,7
Friseur / Friseurin: 2,7
Maler- und Lakierer / Maler- und Lakiererin: 2,7
Medizinischer Fachangestellter / Medizinische Fachangestellte: 2,7
Bürokaufmann / Bürokauffrau: 2,7
Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik: 2,7
Koch / Köchin: 2,8
Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk: 2,9
23.07.2009
22.07.2009
25.06.2009
Der Bundestag hat beschlossen, allen Azubis, die von Insolvenz, Betriebsstillegung oder Betriebsschließung betroffen sind zu helfen. Ausbildungbetriebe, die einen solchen Azubi übernehmen können jetzt den sogenannten Ausbildungbonuns erhalten: Ihnen wird dann ein Teil der Ausbildungskosten erstattet. Mehr Informationen gibt es beim Infotelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Telefon: 01805 / 67 67 18, Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Festpreis 14 Cent/Min.
24.06.2009
Der Beruf ist eine Art Visitenkarte in der Gesellschaft: Wer auf die Frage "Was machst du beruflich?" einen Beruf mit guten Image nennen kann, steht gut da! Dies führt dazu, dass sich viele Bewerber für einen Beruf mit hohem Image entscheiden. Hoch im Kurs stehen bei Jugendlichen laut einer Studie des BiBB derzeit Berufe, deren Inhabern die Eigenschaften intelligent, gebildet, reich und ehrgeizig zugeordnet werden. Gefragt sind vor allem Büroberufe mit kreativer Tätigkeit: Gestalter für visuelles Marketing, Mediengestalter, Fotograf, Zweiradmechaniker und Veranstaltungskaufmann. Hier ist das Verhältnis von Bewerbern und Lehrstellen oft zwei zu eins. Deutlich weniger gefragt sind Berufe, bei denen körperliche Fitness, Geschick oder auch Kontaktfreude im Vordergrund stehen. Dies betrifft Berufe im gewerblichen Bereich, im Nahrungsmittelhandwerk und in der Gastronomie. Weniger Bewerber als Ausbildungsplätze gibt es deshalb derzeit zum Beispiel für die Ausbildungsberufe Fachmann für Systemgastronomie, Restaurantfachmann, Augenoptiker, Gebäudereiniger und Bäcker. Hier haben Bewerber also besonders gute Chancen!
21.05.2009
Wie geht es Azubis eigentlich nach der Ausbildung? Eine Studie de Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) bringt Licht ins Dunkel: In den letzten 15 Jahren war demnach durchschnittlich jeder fünfte Azubi aus Westdeutschland nach der Ausbildung arbeitslos. Insgesamt ergibt sich folgendes Bild: 60 Prozent der Auszubildenden werden von ihrem Betrieb übernommen und 20 Prozent finden direkt nach der Ausbildung eine Anstellung in einem anderen Betrieb. Ein weiteres Fünftel ist erst mal arbeitslos, in der Regel aber nicht lange. 11 Prozent der fertigen Azubis waren weniger als 3 Monate arbeitslos und neun Prozent mehr als vier Monate. Wer übernommen wird verdient in der Regel besser als diejenigen Absolventen, die erst einmal arbeitslos sind. Am besten verdienen aber durchschnittlich die Absolventen, die direkt im Anschluss an die Ausbildung in einem neuen Betrieb beschäftigt werden.
21.05.2009
Laut einer Pressemeldung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) werden nach den Ingenieuren am häufigsten Fachkräfte im sozialen Bereich gesucht: Sozialpädagogen, Erzieher, Kinderpfleger und Alten- und Krankenpfleger fehlen in Deutschland und der Bedarf steigt an. Wenn es so weiter geht ist zu befürchten, dass es zu Engpässen bei der Kinderbetreuung, in Krankenhäusern und Altenheimen und zu ausfallendem Unterricht an Schulen kommt. Wer also sicher sein will, dass er nach der Ausbildung einen Job findet, sollte sich die sozialen Berufe genauer ansehen. Einige bieten interessante Perspektiven, aber reich wird man hier in der Regel nicht: Ein Grund für den Engpass ist wahrscheinlich, dass soziale Berufe in der Regel nicht gut bezahlt werden.
12.05.2009
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Frühjahr 2009 rund 1000 Unternehmen befragt, welches Ausbildungsplatzangebot sie planen. Ein Viertel der Ausbildungsbetriebe plant demnach das Ausbildungsplatzangebot zu reduzieren - als Grund geben die Betriebe die Wirtschaftskrise an. Im Jahr 2009 wird es aufgrund der demografischen Entwicklung rund 30.000 weniger Bewerber um einen Ausbildungsplatz geben. Gleichzeitig könnte aber das Angebot um 50.000 Ausbildungsplätze sinken. Um zu verhindern, dass sich die Wirtschaftskrise auf den Ausbildungsmarkt auswirkt sind deshalb Politik und Wirtschaft gefragt.
12.05.2009
Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung sind Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung nur halb so oft arbeitslos wie Geringsqualifizierte ohne Berufsabschluss. Außerdem haben Personen mit Berufsausbildung im Schnitt ein um ein Drittel höheres Bruttoeinkommen!
17.04.2009
Am 06.03.2009 haben die Kultusminister aller Bundesländer verbindliche Standards für den sogenannten dritten Bildungsweg festgelegt. Jetzt gilt bundesweit folgendes:
Die Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung erhalten Personen, die über einen der folgenden Abschlüsse der beruflichen Aufstiegsbildung verfügen: Meister (HwO); Fachwirte (IHK); staatlich geprüfte Techniker; Betriebswirte; Erzieher; Lehrkräfte für Pflege oder Pflegedienstleiter.
Die Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung können Personen erhalten, die mindestens eine zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen haben und drei Jahre Berufspraxis nachweisen können. Zusätzlich ist die Teilnahme an einem Eignungsfeststellungsverfahren der Hochschule erforderlich oder ein erfolgreich absolviertes Probestudium von mindestens einem Jahr.
15.04.2009
07.04.2009
07.04.2009
07.04.2009
Jeder Azubi hat das Recht, seinen Jahresurlaub um laufenden Kalenderjahr zu nehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Auszubildende Ihre Ausbildung beenden und immer noch Urlaub offen ist. In diesem Fall muss der Urlaub am Ende der Ausbildung ausgezahlt werden, wenn der Azubi den Betrieb verlässt. Für jeden Urlaubstag steht dem Azubi dann 1/21,5 der Ausbildugnsvergütung zu!
Also: Ausbildungsvergütung durch 21,5 teilen und das Ergebnis mit den offenen Urlaubstagen multiplizieren!
Mehr zum Thema unter: Urlaub
06.04.2009
Welche Ausbildung ist krisensicher? In welchem Beruf habe ich gute Zukunftsaussichten und einen sichere Job, fragen sich viele Bewerber für das neue Ausbildungsjahr. Die Universität Bremen kommt zu dem Ergebnis, dass Dachdecker ein kisenfester Beruf ist - ein Dach über den Kopf braucht schließlich jeder. Da die Konjunkturpakete der Bundesregierung viele Baumaßnahmen enthalten, sind auch ander Bauberufe wie Estrichleger oder Baugeräteführer krisenfest. Außerdem gilt, dass bestimmte Branchen langfristig sichere Arbeitsplätze bieten und das sind nach wie vor die starken Wirtschaftszweige in Deutschland.
1. Elektrotechnik (Ausbildungsberuf: Elektroniker)
2. Maschinenbau (Ausbildungberufe: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Zerspanungsmechaniker, Metallbauer)
5. Chemiebranche (Ausbildungberufe: Pharmakant, Chemielaboranten)
4. IT-Branche (Ausbildungberufe: Kaumann / Kauffrau für Spedition, Fachkraft für Hafenlogistik)
5. Logistikbranche (Ausbildungberuf: Fachinformatiker)
02.04.2009
"Gestreckte Abschlussprüfung" bedeutet, dass es im Ausbildungsverhältnis eine zweiteilige Abschlussprüfung gibt, wobei beide Teile bewertet werden. Teil 1 der Abschlussprüfung findet gegen Ende des 2. Lehrjahres statt, Teil 2 am Ende der Ausbildung. Bei der Abschlussnote werden dann beide Teile verrechnet, Teil 1 fließt in der Regel mit 40 Prozent in die Bewertung ein. Die frühere Zwischenprüfung entfällt. Die gestreckte Abschlussprüfung wird bei Azubis im Metall- und Elektrobereich seit Jahren durchgeführt und gilt ab Juli 2099 zum ersten mal auch für einen kaufmännischen Beruf! Auszubildende, die sich für den Beruf Kaufmann im Einzelhandel entscheiden werden ab 2009 die gestreckte Abschlussprüfung ablegen.
Mehr zum Thema gestreckte Abschlussprüfung unter: Prüfungen
25.03.2009
Seit dem Jahr 2003 war die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) ausgesetzt. Ausbilder mussten seitdem ihre beruflichen Kenntnisse, die sie laut § 30 BBiG haben müssen nicht mehr nachweisen. Ab dem 1. August 2009 wird die AEVO wieder eingeführt. Der Grund ist, dass laut einer Studie des BIBB die Aussetzung zu einem Qualitätsverlust in der beruflichen Ausbildung geführt hat. Die neue Ausbildereignungsverordnung gilt für Ausbilder in allen Ausbildungsbereichen außer den 41 zulassungspflichtigen Handwerksberufen (hier ist der Meisterbrief Voraussetzung zum Ausbilden) und in den freien Berufen.
Ausbilder die ab dem 1. August 2009 neu ausbilden wollen, müssen in einer Prüfung ihre Eignung in sieben Handlungsfeldern nachweisen. Die AEVO-Prüfung besteht aus einem schriftlichen ( 3 Stunden) und einem praktischen Teil (30 Minuten). Für alle Ausbilder, die zwischen 2003 und 2009 bereits ausgebildet haben gibt es Befreiungsvorschriften - sie müssen laut § 7 Ausbilder-Eignungsverordnung auch in Zukunft kein AEVO-Prüfungszeugnis vorlegen, wenn sie ohne Beanstandung ausgebildet haben.
5.03.2009
Jugendliche wünschen sich mehr Beratung bei der Berufswahl. Jeder Vierte zwischen 14-18 Jahren weiß noch nicht, was er nach der Schule machen will. 66 % der Schüler und 92% der Eltern wünschen sich mehr Einblicke in Berufsfelder z.B. durch Betriebspraktika oder Betriebsbesichtigungen. Auch eine umfassende Berufsberatung wird von vielen Schülern vermisst. Dies sind die zentrale Ergebnisse einer forsa-Umfrage im Auftrag der Marke Rama.
Hier geht es zu unserem Berufswahltest
5.03.2009
Die Deutsche Gewerkschaftsbund hat in einer Studie junge Menschen unter 25 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind beunruhigend: 3,4 Millionen der Befragten sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Auf der anderen Seite gibt es derzeit 1,2 Millionen junge Menschen, die hilfebedürftig sind und staatliche Unterstützung brauchen, weil sie nicht genug verdienen um davon Leben zu können.
6.02.2009
Bei der Zulassung zur Abschlussprüfung prüft die zuständige Stelle unter anderem, ob die vorgeschriebene Ausbildungszeit zurückgelegt wurde. Dabei wird ein Azubi zur Prüfung zugelassen, wenn seine Ausbildung nicht mehr als zwei Monate nach dem letzten Prüfungstermin endet. Ein Azubi mit einer Regelausbildungszeit von 36 Monaten muss also 34 Monate an Ausbildungszeit nachweisen können. Soweit die gesetzliche Regelung, die nicht starr in die Praxis umgesetzt wird. Eine Zulassung kann auch erfolgen, wenn der Azubi Fehlzeiten hat � allerdings nur innerhalb bestimmter Grenzen. Ein neues Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster vom 05.12.2007 belegt dies erneut: Das Gericht verweigerte einem Azubi die Zulassung zur Abschlussprüfung im Juli, weil er seit Februar krankgeschrieben war. Ihm fehlten also fünf Monate an Ausbildungszeit, knapp 15 Prozent. Das Gericht hat dabei auch festgestellt, dass jeder Einzelfall geprüft werde muss. Eine Fehlzeit von weniger als 10 Prozent führt nicht automatisch zur Zulassung. Es kommt z.B. darauf an, ob bereits alle wichtigen Ausbildungsinhalte vermittelt wurden oder ob der Azubi während seiner Fehlzeiten entscheidende Lernphasen in Betrieb und Berufsschule versäumt hat. Andersherum kann die Fehlzeit im Einzelfall auch höher als 10 Prozent sein, wenn der Auszubildende bereits alles Wesentliche gelernt hat und die Berufserfahrung ausreichend ist.
6.02.2009
Wenn der bayrische Landtag zustimmt, tritt schon zum Wintersemester 2009/2010 eine Änderung des bayrischen Hochschulgesetzes in Kraft. Dann haben alle Meister den allgemeinen Hochschulzugang und können an allen Universitäten studieren. Aber auch für Azubis, die eine mindestens 2-jährige Berufsausbildung abschließen, eröffnen sich neue Wege. Sind Sie nach ihrem beruflichen Abschluss mindestens drei Jahre lang in einem dem gewünschten Studiengang verwandtem Bereich tätig, können sie den fachgebundenen Hochschulzugang erhalten und studieren. Allerdings stellt hier die Hochschule durch ein Prüfungsverfahren oder durch ein Probestudium die Eignung fest.
28.01.2009
In vielen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie wurde 2009 aufgrund der Finanzkrise bereits Kurzarbeit angeordnet. Was gilt hier für Azubis? Azubis sind vor allem im Ausbildungsbetrieb um zu lernen und nicht, um zu arbeiten. Sie haben laut Ausbildungsvertrag und Berufsbildungsgesetz ein Recht darauf, ausgebildet zu werden.Deshalb kann für Auszubildende und ihre Ausbilder eigentlich keine Kurzarbeit angeordnet werden. Dies gilt auf jeden Fall solange es Betrieben irgendwie möglich ist, die Ausbildung sicherzustellen. Sollte dies nicht mehr möglich sein, wird auch den Azubis und Ausbildern freigegeben. Azubis haben dann aber laut § 19 Berufsbildungsgesetz Anspruch auf die Fortzahlung ihrer Vergütung. Dehalb können Auszubildende auch kein Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagentur beantragen - der Betrieb ist für die Fortzahlung der Vergütung bei Arbeitsausfall verantwortlich.
28.01.2009
Hast du mit deiner Ausbildung derzeit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Insgesamt sieht es trotz Finanzkrise nicht schlecht aus: Im Dezember 2008 waren bei der Agentur für Arbeit 503.000 offene Stellen gemeldet - allerdings nur 329.000 für den ersten Arbeitmarkt. Am häufigsten gesucht wurden Arbeitsnehmer aus folgenden Berufen:
21.000 Verkäufer, Warenkaufleute
21.000 Elektriker
17.000 Altenpfleger, Sozialarbeiter, Erzieher
16.000 Krankenschwestern, Sprechstundenhilfe, Masseure
16.000 Bürofachkräfte
16.000 Werbe- und Dienstleistungskaufleute
12.000 Kellner, Gastwirte
12.000 Schlosser
11.000 Datenverarbeitungsfachleute
11.000 Lager- und Transportarbeiter
Quelle: Arbeitsagentur16.01.2009
Die tariflichen Ausbildungsvergütungen lagen im Jahr 2008 durchschnittlich bei 642 Euro pro Monat im gesamten Bundesgebiet. Die tariflichen Vergütungen sind somit gegenüber 2007 um 2,2 Prozent angestiegen. Von dieser Erhöhung dürften die Azubis aber leider wenig merken: Im Jahr 2008 lag die Inflationsrate bei 2,6 Prozent. Auszubildende mussten also unter dem Strich einen Reallohnverlust von 0,4 Prozent hinnehmen.
Mehr Informationen unter: www.bibb.de
31.10.2008
Am 15. Oktober 2008 hat die Bundesregierung beschlossen, das Kindergeld 2009 anzuheben. Ab dem 1. Januar 2009 bekommen Eltern für die ersten beiden Kinder 164 Euro (statt bisher 154 Euro). Für das dritte Kind gibt es dann 170 Euro (statt bisher 154 Euro). Für das vierte und alle weitern Kinder erhalten Eltern 2009 sogar 195 Euro im Monat Kindergeld (statt bisher 179 Euro). Das Kindergeld dient auch zur Finanzierung der Berufsausbildung. Wenn Azubis während der Ausbildung nicht mehr zu Hause wohnen müssen die Eltern ihnen das Kindergeld auszahlen. Die Anhebung kommt deshalb auch vielen Auszubildenden zu Gute!
Mehr Informationen unter Kindergeld
29.10.2008
Die MVV-Tickets für Auszubildende in München werden seit Jahren immer teurer. Seit 15. Oktober 2008 können sich Auszubildende auf jetzt der Seite www.ausbildungsticket.de online eintragen und dafür aussprechen, dass es für Münchner Auszubildende, Studenten und Schüler in Zukunft wieder mehr Vergünstigungen im öffentlichen Nahverkehr gibt.
Jetzt eintragen unter: http://www.ausbildungsticket.de
15.10.2008
Für die meisten Azubis gilt eine tarifliche Regelung, welche die Ausbildungsvergütung festlegt. Je besser sich die Gewerkschaften in den Tarifverhandlungen durchsetzen, umso höher fällt die Ausbildungsvergütung aus. Im Jahr 2008 verdienten Azubis zwischen 332 Euro im privaten Verkehrsgewerbe Thüringen und 1260 Euro im Bauhauptgewerbe West im 4. Ausbildungsjahr. Auch in den einzelnen Berufen gibt bei den Ausbildungsvergütungen starke regionale Unterschiede. Für manche Branchen ist die Ausbildungsvergütung bundesweit einheitlich geregelt. In den folgenden Branchen verdienen Azubis bundesweit dasselbe: Banken 869 Euro, Versicherungen 899 Euro, Druckindustrie 900 Euro, Deutsche Bahn 741 Euro, Öffentlicher Dienst Bund / Gemeinden 781 Euro http://www.boeckler.de
07.10.2008
In Deutschland gelten in jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen, wenn man auf dem 2. Bildungsweg einen Schulabschluss nachholen will. Die Arbeitsagentur hat hierzu eine gute Übersicht zusammengestellt: Hier kann man sich darüber informieren, wie man in den verschiedenen Bundesländern zum gewünschten Schulabschluss kommen kann:
http://infobub.arbeitsagentur.de/bbz/modul1/modul_1_3.html
20.09.2008
Die DGB-Jugend hat 4700 Azubis aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen befragt. Das Ergebnis: 40 Prozent der Auszubildenden gaben an, dass sie regelmäßig Überstunden leisten müssen. Ein Drittel der Azubis erhält nur manchmal oder nie fachliche Unterweisungen, was auf eine schlechte Ausbildungsqualität schließen lässt. In der Gesamtwertung stehen die Gastronomieberufe und die Maler und Lakierer ganz unten im Ranking. Am besten bewerteten Azubis in den Berufen Industriemechaniker, Bürokaufleute, Bankkaufleute und Industriekaufleute ihre Ausbildung.
31.08.2008
Mit unserem neuen Berufswahltest kannst du herausfinden, welcher Ausbildungsweg der Richtige für dich ist: Eine Lehre, eine Fachschule ein duales Studium, ein Fachhochschulstudium? Hier geht es zum Test: Berufswahltest: Azubi oder Student?
27.08.2008
Auch Auszubildende müssen inzwischen bei einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz damit rechnen, dass die Betriebe ihre Spuren im Internet finden. Inzwischen gibt es Suchmaschinen, die auf das Auffinden von Informationen zu Personen spezialisiert sind. Fast jedes zweite Unternehmen hat schon Kandidaten abgelehnt, weil im Internet negative Informationen aufgetaucht waren. Auszubildende sollten dies frühzeitig bedenken und nicht unter echtem Namen im Internet Spuren hinterlassen!
26.08.2008
Nach § 22 Abs. 7 SGB II können Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe beziehen zusätzlich eine Mietbeihilfe von der ARGE bekommen, wenn der pauschale Mietzuschuss der BAB die realen Mietkosten nicht abdeckt. Ab dem 01.09.2009 ändern die ARGEN die Berechnung! Es werden jetzt nicht mehr nur einfach die beim pauschalen BAB-Mietzuschuss fehlenden Mietkosten berücksichtigt. Die ARGEN bereinigen jetzt das Einkommen des Azubis, um die ungedeckten Mietkosten zu ermitteln. Bei der Bereinigung wird ein fiktiver Bedarf nach SGB II zugrunde gelegt. Dadurch haben die Auszubildenden in der Regel weniger für die Miete übrig und die Mietbeihilfe steigt an!
Achtung: Die Mietbeihilfe unbedingt vor dem Auszug bei der ARGE beantragen, sonst gibt es nichts!
26.08.2008
Ab dem 01.09.2008 ändert sich bei den ARGEN das Verfahren bei Anträgen zu einer Mietbeihilfe. Bisher galt, dass die Mietbeihilfe nur Azubis gezahlt wurden, die Berufsausbildungsbeihilfe erhielten. Jetzt können auch Azubis, bei denen BAB wegen zu hohem Einkommen abgelehnt wurde die Mietbeihilfe nach § 22 SGB II bei der ARGE beantragen. Wenn BAB �dem Grund nach� abgelehnt wurde, also z.B. weil es die zweite Ausbildung ist, sollten Azubis aber lieber Wohngeld beantragen.
Wichtig: Die Mietbeihilfe muss bei der ARGE vor dem Auszug beantragt werden!
27.07.2008
Die Höhe der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) steigt ab dem 1. August 2008 um zehn Prozent!
Zusätzlich erhöhen sich Freibeträge bei der Einkommensanrechnung, was die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) weiter ansteigen lässt! Die erhöhte Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) wird erst mal Ende August 2008 ausgezahlt. Azubi müssen dabei keinen neuen Antrag stellen, die Arbeitsagenturen berechnen die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) automatisch neu. Azubis, die Ende August 2008 keine erhöhte Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) vom Arbeitsamt erhalten, sollten aber noch mal nachfragen! Mehr zu Thema findest du unter Finanzielle Hilfen > Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
27.07.2008
Ganz wichtig für viele Azubis ist auch eine weiter Änderung: Bisher wurden Einkünfte aus einem Nebenbeschäftigung von der Arbeitsagentur auf die Berufsbausbildungsbeihilfe (BAB) angerechnet. In Zukunft dürfen Azubis einen 400-Euro-Job als Nebenjob haben und bis zu 400 Euro monatlich verdienen, ohne das die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) gekürzt wird! Mehr zu Thema findest du unter Finanzielle Hilfen > Nebenjob
25.07.2008
Die Bundesbürger geben immer mehr von ihrem Geld für ihr Wohlbefinden aus: Im Jahr 2007 waren es immerhin 1000 Euro pro Kopf, insgesamt 75 Milliarden Euro. Die Wellness-Branche erwartet auch in Zukunft ein starkes Wachstum. Um die Nachfrage zu befriedigen, wird Personal gesucht! Für Schulabgänger oder andere, die sich für eine Ausbildung im Wellness-Bereich interessieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Nach einer dualen Grundausbildung können dann anerkannte Weiterbildungen besucht werden wie z.B. Fitnessfachwirt (IHK) oder der Wellness-Berater (IHK)
18.07.2008
Die neue Empfehlung zur Verkürzung der Ausbildungszeit enthält einige Neuerungen, die in der Regel von den zuständigen Stellen umgesetzt werden. So kann jetzt zum Beispiel eine abgeschlossene Berufsausbildung eine Kürzung einer neuen Ausbildung um 12 Monate rechtfertigen. Bei einer vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung wird jetzt mindestens einen Notendurchschnitt von 2,49 in den prüfungsrelevanten schulischen Fächern und im betrieblichen Leistungszeugnis verlangt.
Ganz neu sind die Regelungen zur Teilzeitberufsausbildung: Bei berechtigtem Interesse kann die Ausbildungszeit auf bis zu 25 Stunden wöchentlich gekürzt werden, ohne das sich die Ausbildungszeit insgesamt verlängert.
Alles zum Thema Verkürzung / Verlängerung der Ausbildungszeit
10.07.2008
Seit einigen Jahren können Azubis an 30 Schulen neben der betrieblichen Ausbildung die Zusatzausbildung zum E-Business Junior Assistant absolvieren.
Die Zusatzausbildung dauert insgesamt 40 Stunden und wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen. Inhalte sind unter anderem: Ideen für Online-Shops, Onlinemarketing und Suchmaschinenmarketing.
Die Zusatzausbildung ist gerade für Azubis in kaufmännischen Berufen sinnvoll und erhöht die Chancen auf dem Arbeitmarkt. Seit 2002 haben 2500 Azubis das Zertifikat erhalten.
08.07.2008
Bist du bereit für eine Ausbildung? Das Deutsche Handwerkblatt bietet Schulabgängern und Ausbildungsinteressierten einen kontenlosen Online-Test an, in dem du checken kannst, ob du reif für eine Ausbildung bist.
Mehr Informationen zu Einstellungstests findest du in Bewerbung > Einstellungstests
Unsere Meinung: Ziemlich schwer!
http://www.handwerksblatt.de/azubitest.html
02.06.2008
Ab August diesen Jahres können Azubis sich in diesem neuen Ausbildungsberuf ausbilden lassen. Fotomedienkaufleute sind Fachleute im Bereich digitale Fotografie und Video. Ihr Arbeitsplatz ist in Labors und im Handel. Sie kennen sich mit digitalen Kameras und Videokameras und aus und können entsprechende Verkaufsgespräche führen. Im Labor können sie die digitalen Bilddaten übertragen und bearbeiten.
www.bibb.de
02.06.2008
Ebenfalls ab August 2008 kann man sich zum Produktionstechnologen oder zur Produktionstechnologin ausbilden lassen. Produktionstechnologen arbeiten in der Industrie und betreuen hier große Produktionsanlagen: Sie richten die Anlagen ein, programmieren sie und überwachen die Abläufe.
www.bibb.de
21.04.2008
Wer 2008 einen Ausbildungsplatz sucht, hat deutlice bessere Chancen, als in den Jahren davor: Im letzten Jahr standen 100 Bewerbern nur 59 Ausbildungsplätze gegenüber. 2008 stehen für 100 Bewerber Immerhin 79 Ausbildungsplätze bereit. Der Grund ist die sinkende Zahl der Schulabgänger.
16.04.2008
Am 24.4.2008 ist es wieder soweit. Im Zuge des Girls`Day öffnen Unternehmen, Universitäten und andere Einrichtungen ihre Türen für Schülerinnen ab der 5.Klasse. Ihr könnt so vor allem techniknahe Berufe kennen lernen, in denen bis jetzt wenig Mädchen vertreten sind.
www.girlsday.de14.04.2008
Laut einer Studie des Bundesbildungsministeriums sind Mädchen den Jungen inzwischen in vielen Bereichen voraus: Mädchen werden öfter früher eingeschult, bleiben seltener sitzen, machen öfter einen Schulabschluss und häufiger Abitur, als die Jungen. Dabei schneiden die Mädchen aus den ostdeutschen Bundesländern am besten ab, und die Jungen aus den ostdeutschen Bundesländern am schlechtesten. Als Grund nennt die Studie die fehlenden männlichen Vorbilder: In Krippen, Kindergärten und Grundschulen finden sich kaum männliche Bezugespersonen, die den Jungen als Vorbild dienen können.
www.bmbf.deTraurig aber wahr: Azubis sind zu Beginn ihrer Ausbildung inzwischen im Schnitt 19,3 Jahre alt. Das Alter der Azubis steigt seit den 90er Jahren immer weiter an. Der Grund: Viele Azubis finden nicht gleich einen Ausbildungsplatz und müssen eine oder mehrere Ehrenrunden drehen!
Mehr Informationen zum Thema Erfolgsfaktoren bei der Bewerbung findest du hier
2007 verdienten Azubis mit tariflicher Vergütung durchschnittlich 628 � pro Monat und damit um 2,5 % mehr als 2006: Hier waren es nur 613,- �
Mehr Informationen zum Thema Ausbildungsvergütung findest zu hier
Die Ausbildungsvergütung muss laut Berufbildungsgesetz "angemessen sein". Das heißt:
Falls für deine Branche kein Tarifvertrag gilt, stehen dir trotzdem 80% der üblichen tariflichen Vergütung zu. Bei Azubis in einer Außerbetrieblichen Ausbildung müssen, laut eines Urteils des Arbeitgerichts Hamm 2006, mindestens 55 Prozent der üblichen tariflichen Vergütung gezahlt werden!
Mehr Informationen zum Thema Ausbildungsvergütung findest zu hier
Feine Sache: Der Arbeitslosenversicherungsbeitrag wurde am 1.1.2008 von 4,2 Prozent auf 3,3 Prozent abgesenkt. Da Azubis, die mehr als 325 Euro verdienen die Hälfte der Sozialabgaben zahlen müssen, bedeutet die Absenkung: Mehr Geld in der Tasche!
Mehr Informationen zum Thema Geld findest du hier