5 Gründe, die für eine Ausbildung in der Altenpflege sprechen

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In Deutschland zeigt sich die für Industrieländer übliche demografische Veränderung: Der Altersdurchschnitt steigt, weil die Menschen immer älter werden und immer weniger junge nachkommen. Zugleich geht also die Geburtenrate zurück. Das schafft in unserem aktuellen Rentensystem nicht nur Probleme für die zukünftigen Beitragszahler. Viel größer und brisanter ist das Problem fehlender Fachkräfte in der Pflegebranche. Ein Grund, sich für eine Ausbildung in der Altenpflege zu entscheiden, ist folglich die Zukunftssicherheit des Jobs als Altenpfleger. Doch es gibt noch viele weitere Gründe, die für eine solche Ausbildung sprechen. Hier sind die 5 wichtigsten davon:

Grund 1: Jobsicherheit

Der erste Grund wurde eingangs bereits erwähnt. Für viele spielt bei der Berufswahl eine Rolle, wie sicher und insbesondere zukunftssicher der Beruf ist. Das hängt fast immer damit zusammen, wie gut es der dahinterstehenden Branche geht und mehr noch wie sie sich auf absehbare Zeit entwickelt. Aktuell gibt es in Deutschland zwei Branchen, denen eine rasante Entwicklung bevorsteht bzw. deren Boom gerade begonnen hat: Die IT-Branche und die Pflegebranche.

Grund 2: Hohe Vergütung

Entscheidend für die Berufswahl vieler ist neben der Sicherheit auch das Gehalt. Das ist als Altenpfleger über dem Durchschnitt. Bemerkbar wird das schon in der Ausbildung Altenpflege: So erhält man im ersten Lehrjahr ab 975 Euro pro Monat. Dass auch hier Sicherheit herrscht, zeigt der gesetzliche Mindestlohn von 10,55 € in Westdeutschland und 10,05 € in Ostdeutschland.

Grund 3: Teamwork

Der Beruf des Altenpflegers ist folglich nicht nur gut bezahlt und sicher, was die Nachfrage betrifft. Er ist auch attraktiv, da man mit Menschen zusammenarbeitet. Als Altenpfleger arbeitet man praktisch immer im Team und ist für mehrere ältere Menschen da. Das schafft früher oder später ein Gefühl der Gemeinschaft. Das soziale Miteinander kommt in diesem Beruf nicht zu kurz, Einsamkeit Fehlanzeige. Stattdessen trifft man stets neue und bereichernde erfahrene Menschen und arbeitet im ideenreichen und jungen Team.

Grund 4: Abwechslung

Bisher sind die Komponenten Sicherheit, Finanzen und Soziales mit einem Job in der Altenpflege gut bedient worden. Wie es mit dem Fachlichen aussieht? Auch hier ragt der Beruf des Altenpflegers über viele andere Berufe weit hinaus: Abwechslung und Verantwortung prägen den „Alltag“. Ständig ereignet sich neues und man erlernt neben Tätigkeiten in der Pflege auch Kenntnisse aus anderen Bereichen: Buchhaltung und Management beispielsweise, Recht oder Medizin. Besonders hinsichtlich der letzteren Tätigkeiten trägt man viel Verantwortung: So führt man beispielsweise Therapien durch.

Grund 5: Sinnhaftigkeit

Gerade die Generation Y, später auch Generation Z, legen nicht nur auf Jobsicherheit und Gehalt viel Wert. Die Tätigkeit selbst ist viel wichtiger: Macht das, was ich mache, auch wirklich Sinn? Hilft es mir oder der Menschheit wirklich weiter? Solche Fragen will ein Millennial, wie Menschen mit Geburtsjahr 1980 – 2000 auch genannt werden, zu seiner Zufriedenstellung beantwortet wissen. Was bei Tätigkeiten in der Industrie oft ein Problem wird, kann in der Pflegebranche praktisch nicht negativ beantwortet werden: Anerkennung und das Wissen, Älteren sowie deren Angehörigen zu helfen, schaffen ein gutes Gefühl.

 

Bildquelle: unclelkt@pixabay.com – hospice-1793998_1280

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