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Ausbildungsplätze 2014



Inhaltsverzeichnis



Ausbildungsplatzangebot 2014

Durch die rückläufigen Schulabgängerzahlen hat inzwischen ein Drittel der 470.000 Ausbildungsbetriebe in Deutschland Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden.

Trotzdem möchten die Unternehmen an der dualen Ausbildung festhalten:

Insgesamt planen 75 Prozent der Ausbildungsbetriebe ihr Angebot auch 2014 und 2015 beizubehalten, 16 Prozent möchten ihr Ausbildungsplatzangebot sogar ausweiten. Nur 7,4 Prozent der Ausbildungsbetriebe planen eine Verringerung an Ausbildungsplatzangeboten und 1,4 Prozent möchten keine Ausbildungsplätze mehr anbieten. Dies ist das Ergebnis einer Repräsentativen Umfrage des Bundesinstitutes für Berufsbildung.

Die Ausbildungsbetriebe rechnen dabei damit, dass es in Zukunft immer schwieriger wird, geeignete Azubis zu finden. Der demografische Umbruch und die seit Jahren anhaltende Tendenz zu höheren Schulabschlüssen wirken sich laut der BIBB-Studie auf bestimmte Betriebe besonders stark aus:

Kleinstbetriebe und Handwerkbetriebe werden immer häufiger Schwierigkeiten bekommen ausreichende Bewerber/innen um eine Ausbildungsstelle zu finden. Auch Betriebe in den neuen Bundesländern werde vermehrt vor dieser Aufgabe stehen, da hier der demografische Wandel besonderes stark ist. Betriebe, die ein Ausbildungsplatzangebot für wenig bekannte Berufe oder für Berufe haben, die für Jugendliche nicht sehr attraktiv sind müssen ihr Angebot in Zukunft aktiv bewerben. Immer weniger Bewerber/innen wird es auch bei Betrieben geben, in deren Region der demografische Wandel starke Auswirkungen zeigt oder in deren Region die seit Jahren sichtbare Tendenz zu höheren Schulabschlüssen stark ausgeprägt ist.


Die Betriebe sind also weiterhin ausbildungsbereit, allerdings hängt es auch immer von der Konjunktur in Deutschland ab, wie sich das Ausbildungsplatzangebot entwickelt.

Auch die Mobilität und Flexibilität der Bewerber/innen wird auf jeden Fall entscheidend dafür sein, wie viele Jugendliche 2014 einen Ausbildungsplatz finden. In Hessen und Nordrhein-Westphalen wird 2013 und 2014 aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge schwieriger, einen Ausbildungsplatz zu finden.



Doppelte Abiturjahrgänge 2014

Ende 2013 werden die doppelten Abiturjahrgänge die Schulen in Hessen und Nordrhein-Westfalen verlassen. Da Nordrhein-Westfalen nach Einwohnerzahlen das größte Bundesland ist und Hessen das fünftgrößte, wird dies starke Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt haben, insbesondere natürlich in Westdeutschland. Die Abiturienten werden sich Ende 2013 und Anfang 2014 in klassischen Ausbildungsberufen für Abiturienten bewerben, also zum Beispiel in den Berufen Industriekaufmann/-frau, Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. In diesen Berufen muss 2013/2014 besonders stark mit Engpässen gerechnet werden. Gleichzeitig werden die vielen Bewerber/innen mit Abitur auch andere Bewerber/innen mit niedrigerem Abschluss verdrängen.



Ausbildungsvergütung 2014

Erfreuliche Neuigkeiten für Auszubildende: Die tarifliche Ausbildungsvergütung ist 2012 kräftig angestiegen. In Westdeutschland steig sie um 4,1 Prozent auf 737 Euro brutto an und in Ostdeutschland um 5 Prozent auf durchschnittlich 674 € im Monat.

Im gesamten Bundesgebiet lag die Ausbildungsvergütung 2012 durchschnittlich bei 730 Euro brutto pro Monat. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Bundesinstitutes für Berufsbildung bei der 184 Berufe in den alten Bundesländern und 149 Berufe in den neuen Bundesländern erfasst wurden. In den erfassten Berufen werden 88 Prozent der Auszubildenden ausgebildet.


Weiterhin gibt es starke Unterschiede bei den verschiedenen Ausbildungsberufen.

Sehr hohe Vergütungen erzielten zum Beispiel Azubis im Beruf Mechatroniker/-in (West: 909 Euro, Ost: 885 Euro) oder Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen (896 Euro im gesamten Bundesgebiet). Traditionell verdienen auch Auszubildende im Bauhauptgewerbe in Westdeutschland sehr gut, durchschnittlich 968 Euro Im Monat, im Osten waren es nur 772 Euro.

Deutlich geringere Ausbildungsvergütungen erhielten Azubis in den Berufen Bäcker/-in (500 Euro im gesamten Bundesgebiet) oder auch Friseur/-in (West 454 Euro und Ost: 269 Euro).

Am höchsten waren die Vergütungen im Bereich Industrie und Handel. Mit durchschnittlich 813 Euro im Westen und 730 Euro im Osten.


Diese Erhöhung 2012 ist natürlich auch für die Auszubildenden 2014 erfreulich, da sich weitere Erhöhungen 2013 und 2014 auf die neu verhandelten Vergütungen beziehen werden. Bewerber/innen um einen Ausbildungsplatz 2014 können also noch einmal mit höheren Ausbildungsvergütungen rechnen.



Ausbildungsplaetze 2014

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