Nützliche Spartipps von der WirtschaftsWerkstatt

Angebote für Fachkräfte

Weiterbildung zum Jugend-Schulden-Coach
Qualifizierung zum/zur Ausbildungsberater/in
Weiterbildung zum Azubi-Coach
Weiterbildung: Schuldenprävention mit jungen Menschen
Qualifizierung zum Jugend-Schuldnerberater
Weiterbildung: Systemische Beratung im Ausbildungsbetrieb

Institut für Bildungscoaching

Nützliche Tipps von der WirtschaftsWerkstatt


Finanzen – das hört sich häufig erst mal nach trockenen Zahlen an und scheint weit weg von deiner Lebenswelt zu sein. Ist es aber gar nicht. Jeder hat ab einem gewissen Alter täglich mit Geld zu tun und sollte einen verantwortungsvollen Umgang damit möglichst frühzeitig lernen.

Die WirtschaftsWerkstatt gibt dir nicht nur umfangreiche Informationen rund um Wirtschafts- und Finanzthemen, sondern bietet dir mit dem ePortfolio interaktive Übungen und Fallbeispiele zu den Themen Geld und Finanzen. Hier kannst du mehr über deinen Umgang mit Geld erfahren und spielerisch lernen, mit deinem Einnahmen und Ausgaben gut zurecht zu kommen.
Weitere Infos, Tipps und Tricks zum Thema Finanzen findest du hier: www.WirtschaftsWerkstatt.de.

Mit der Bildungsinitiative „WirtschaftsWerkstatt“ unterstützt die SCHUFA Jugendliche und junge Erwachsene dabei, einen kompetenten Umgang mit Finanzen im Alltag zu entwickeln und Unsicherheiten zu beseitigen.

Ratschläge, wie du mit deinem Geld vernünftig haushaltest

Ein neues Handy, die Finanzierung des Führerscheins oder ein neuer Roller sind dein Wunsch?

Alles kostet Geld und gerade große Anschaffungen bedürfen eins: Sparen, beziehungsweise auf seine Ein- und Ausgaben zu achten. Das hört sich im ersten Moment nicht so toll an, muss aber nicht zwangsläufig mit der Erbringung vieler Opfer verbunden sein. Du wirst feststellen, dass es ein gutes Gefühl mit sich bringt, den Überblick darüber zu haben, für was du dein Geld ausgibst. Finanziell auf eigenen Füßen zu stehen, kann ziemlich cool sein.


Ein paar Ratschläge, wie du richtig mit deinem Geld umgehst, haben wir nachfolgend für dich zusammengetragen.

Überblick verschaffen

Was habe ich wann für was ausgegeben? Diese Frage sollte man sich ruhig öfter stellen. Denn wenn am Ende des Geldes noch viel zu viel Monat übrig ist, ist es meistens schon zu spät.

Was kann helfen?

Notiere dir über mehrere Monate deine Ein- und Ausgaben, welcher Betrag steht dir zur Verfügung? Was hast du dir wann gekauft? Am Ende siehst du auf einen Blick, an welchen Punkten du noch Geld sparen kannst und welche Punkte dir eher schwer aufs Portemonnaie schlagen.

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Bei Verträgen genau hinschauen

Es ist absolut empfehlenswert seine bestehenden Verträge genauer zu betrachten. Nehmen wir zum Beispiel deinen Handyvertrag: Welche Kosten hast du hier für welche Leistungen? Bei den unterschiedlichen Mobilfunkanbietern gibt es verschiedene Tarife, die speziell auf dein Handy-Nutzungsverhalten ausgerichtet sind. Wenn du beispielsweise vor allem SMS schreibst, wird sich für dich eine andere Flatrate bzw. ein anderer Vertrag lohnen, als wenn du vor allem im Internet surfst und telefonierst. Frag hier einfach gezielt nach. Außerdem kannst du auch von deinem Azubi /Studentenstatus profitieren, denn bei einigen Mobilfunkanbietern gibt es Tarife, die gezielt für Azubis oder Studis sind. Fragen lohnt sich!

Azubi und Studentenstatus clever nutzen

Azubis und Studenten können von ihrem Status in der Regel auch bei Banken profitieren. Hier wird meist ein kostenloses Giro-Konto angeboten. Fragen kostet nichts.

Hör dich aber auch bei anderen Banken und Sparkassen um und vergleiche die Leistungen und Gebühren, die eine Kontoeröffnung mit sich bringen kann.

Azubis können darüber hinaus Berufsausbildungsbeihilfe bei der Arbeitsagentur beantragen. Die Beihilfe bezuschusst deine Miete, deine Fahrtkosten und die Kosten für deinen Lebensunterhalt. Allerdings bekommt nicht jeder Azubi diese staatliche Unterstützung- die Berechtigung hängt mit der Höhe deiner Ausbildungsvergütung und mit dem Einkommen deiner Eltern zusammen.

Shopping mit Köpfchen

Bar oder mit Karte? Diese Frage stellt sich oft an der Kasse. Du hattest keine Zeit mehr zum Geldautomaten zu gehen, im Portemonnaie herrscht gähnende Leere? Wie gut, dass heute nahezu überall mit der EC-Karte bezahlt werden kann.

Andererseits verlierst du durch diese Bezahlmethode leicht den Überblick über dein Erspartes und teilweise auch den Bezug zum Geld. Anders, wenn du die Geldscheine in der Hand beziehungsweise im Portemonnaie hast. Du kaufst dann bewusster ein und hast somit ein anderes Gefühl für dein Geld. Probiere es mal aus! Hebe einfach am Wochenanfang den Betrag ab, den du in der Woche maximal ausgeben möchtest und teste, wie du mit dem Geld auskommst.

Zielgerichtetes Einkaufen

Ein Produkt- zehn unterschiedliche Preise! Wer sich nicht informiert, kauft womöglich das teuerste Angebot und ärgert sich im Nachhinein. Aus diesem Grund solltest du dir angewöhnen, Preisvergleiche durchzuführen. Ob im Internet oder mit dem Smartphone: Apps wie zum Beispiel „barcoo“ liefern dir durch einfaches Scannen des Barcodes eines Produktes, neben den Preisen im Internet, auch die Bewertungen anderer Nutzer. Probiere es einfach mal aus und gehe gezielt auf die Suche nach verschiedenen Angeboten zu einem Produkt.


Von Rabatten und Förderungen profitieren

Dein Studenten- oder Schülerausweis ist dein Schlüssel zu Vergünstigungen: Ob du ins Museum, Kino, Theater oder Schwimmbad willst – erkundige dich an der Kasse immer nach Schüler bzw. Studentenermäßigung. Zwar sind die Rabatte oft nur gering, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist!

Leihen ist das neue Kaufen

Sharing und Leihen liegt voll im Trend. Neben alten „Leihmodellen“ wie Büchereien gibt es heutzutage sogenannte „Kleider-Bibliotheken“. Wie der Name es schon vermuten lässt, kannst du dir hier Klamotten ausleihen. Falls es so eine Anlaufstelle nicht in deiner Nähe gibt, kannst du dir ja immer noch ein Kleidungsstück von deinen Freunden leihen. Besonders einfach ist dies, wenn du bereits mit deinen Freunden in einer Wohngemeinschaft lebst. Auch beim Leben in einer WG teilt man etwas: in diesem Fall Wohnraum. Für Berufsanfänger und Studenten ist diese Form des Wohnens besonders gut geeignet: durch geteilte Mietkosten freut sich das Portemonnaie und das Zusammenleben mit Freunden macht (meist) viel Spaß.

Wie du vernünftig Geld ausgibst

Geld ausgeben ist grundsätzlich nicht schlecht, manche Ausgaben sind sinnvoll oder machen sogar Spaß. Entscheidend ist dabei das Ausmaß, denn dein Geld kannst du nur einmal ausgeben.

Die Grundregel lautet: Nimm dir die Zeit und überlege gut, welche Anschaffung für dich wirklich wichtig ist.

Mit der Wippe kannst du die Kosten deiner Einkäufe abwägen. Ist es wirklich sinnvoll, was du planst einzukaufen? Versuch die Wippe in den grünen Bereich zu bewegen!


Wenn Du die Infografik zum abwägen der Kosten nicht sehen kannst, bitte hier klicken: Kassensturz.

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So wichtig ist dein Geld im Geldkreislauf

Ob du zahlst oder nicht, macht sich für alle bemerkbar

Wenn du einen Einkauf tätigst, zahlst du dem Unternehmen den Kaufpreis. Was passiert wenn du dir deinen Einkauf doch nicht leisten kannst? Dann entgeht nicht nur dem Unternehmen, bei dem du einkaufst, dein Geld. Es setzt dann einen Kreislauf in Gang, der viele deiner Mitmenschen betreffen kann, z.B.

  • dich & deine Familie
  • viele weitere Arbeitnehmer in Deutschland
  • und den Staat und damit uns Alle!

Klick dich mal durch unsere Infografik. Auf vereinfachte Weise zeigen wir dir, wie die Geldflüsse in unserem Wirtschaftssystem voneinander abhängen.


Wenn Du die Infografik zum Geldkreislauf nicht sehen kannst, bitte hier klicken: Geldkreislauf.

Und, hast du dein Smartphone bezahlt? Verblüffend wie wichtig dein Geld für den Händler ist. Logisch, er braucht die Einnahmen um weiterhin existieren zu können. Doch wer hätte gedacht, dass davon so viele Personen abhängig sind? Der Kaufpreis deines Smartphones setzt einen Kreislauf in Gang. Der Händler muss sich neue Waren kaufen, seine Angestellten bezahlen und Steuern an den Staat abgeben. Falls auch du ein Angestellter bist, möchtest du dich jeden Monat pünktlich auf deinen Lohn verlassen können. Das gleiche gilt für alle anderen Arbeitnehmer – zum Beispiel für deine Eltern. Und auch der Staat braucht die Steuereinnahmen, um Straßen, Schulen und Sozialversicherungen zu finanzieren. Es betrifft natürlich nicht sofort unser ganzes Wirtschaftssystem, falls eine einzige Rechnung nicht beglichen werden kann. Wenn das aber viele Menschen so machen würden, würden wir die Auswirkungen sehr wohl zu spüren bekommen.