Industriemechaniker/-in


Zu diesem Beruf gibt ein Muster-Bewerbungsschreiben

Während der dreijährigen Ausbildung zum/r Industriemechaniker/in lernen die Auszubildenden, wie man Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen herstellt, einrichtet und wartet. Diese Tätigkeiten werden beispielsweise im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Elektro- oder Textilindustrie oder in der Holz und Papier verarbeitenden Industrie eingesetzt. Wichtige Voraussetzungen sind Fingerfertigkeit, Genauigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis. Die Ausbildung ist vielseitig und anspruchsvoll, bringt aber auch Schichtarbeit und Überstunden mit sich. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines/r Industriemechanikers/in liegt zwischen 2.648 und 2.909 Euro.

Muster-Anschreiben für eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Industriemechaniker/-in

Bei einer Bewerbung um eine Lehrstelle als Industriemechaniker sollte man die wesentlichen Anforderungen an Bewerber aufgreifen und zeigen, dass man die Voraussetzungen mitbringt. Du hast mit dem Hauptschulabschluss gute Chancen, die meisten Azubis in diesem Beruf haben aber Realschulabschluss.

Wenn du als Industriemechaniker am Ausbildungsplatz erfolgreich arbeiten willst, musst du technisches Verständnis und handwerkliches Geschick mitbringen. Natürlich ist es auch gut, wenn du schon Vorerfahrungen in diesem Bereich gesammelt hast, z.B. in deinem privaten Umfeld oder während eines Betriebspraktikums. Falls dem so ist, solltest du dies unbedingt darstellen. Es ist immer gut, wenn du in der Bewerbung erwähnst, dass du bei der Berufsberatung warst und / oder ein Betriebspraktikum in deinem Beruf absolviert hast, um deine Berufswahl zu überprüfen.

Alle Informationen zur Ausbildung auf einen Blick

1Was macht man?
Maschinen und Produktionsanlagen einrichten und warten.
2Welche Besonderheiten gibt es bei diesem Beruf?
Niedrige Abbruchquote, Niedrige Durchfallquote, Schulische Ausbildung möglich
3Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen?
Fingerfertigkeit, Genauigkeit, Räumliches Vorstellungsvermögen, Technisches Verständnis


Vielseitige und anspruchsvolle Ausbildung

Schichtarbeit
Überstunden

Art der Ausbildung

Duale Ausbildung

Was macht man?

Maschinen und Produktionsanlagen einrichten und warten.

Ausbildungsdauer in Jahren

3,0

Bereich

Industrie und Handel

Arbeitsorte
(Wo arbeitet man?)

Baustelle, Werkhalle, Werkstatt

Welche Besonderheiten gibt es bei diesem Beruf?

Niedrige Abbruchquote, Niedrige Durchfallquote, Schulische Ausbildung möglich

Welche Interessen sollte man haben?

Elektro / Energie / Versorgung, Metall

Welche Voraussetzung sollte man erfüllen?

Fingerfertigkeit, Genauigkeit, Räumliches Vorstellungsvermögen, Technisches Verständnis

Was sind die Vorteile dieses Berufs?

Vielseitige und anspruchsvolle Ausbildung

Welche Nachteile hat dieser Beruf?

Schichtarbeit, Überstunden

Welche Schulfächer sollte man mögen?

Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Wirtschaft

Zuordnung in unserm großen Berufswahltest

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Azubis in diesem Beruf bringen folgende Schulabschlüsse mit

Hauptschule

14,00 %

Realschule

64,00 %

Gymnasium

21,00 %

Ausbildungsvergütung in den Lehrjahren während der Ausbildung

Lehrjahr

1

2

3

4

Durchschnittliches Gehalt

910 € - 941 €

963 € - 995 €

1.020 € - 1.071 €

1.073 € - 1.133 €

Durchschnittliches Gehalt nach der Ausbildung

2.086 € - 4.316 €

Die Abschlussprüfung beim ersten Anlauf bestanden haben

98,90 %

Die Ausbildung vorzeitig abgebrochen haben

8,20 %

Berufsbezeichnung Azubine / Azubi

Industriemechanikerin /
Industriemechaniker

Ausbildungsplätze Bundesweit

14.183

Ranking Bundesweit nach Anzahl der Ausbildungsplätze (Stand 2011)

8