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Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)



Die Berufsausbildungsbeihilfe ist eine staatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt während der beruflichen Ausbildung. Sie muss nicht zurückgezahlt werden. Wenn du also eine berufliche Ausbildung oder eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme absolvierst, solltest du checken, ob du Anspruch auf BAB hast!



Berufsausbildungsbeihilfe BAB ist eine staatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt für:


  • Auszubildende in einer beruflichen Ausbildung
  • Teilnehmer an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB)

Berufsausbildungsbeihilfe wird in Deutschland gezahlt, weil laut Grundgesetz Artikel 12 ein Anspruch auf Berufsfreiheit besteht:


"Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen"


Um dieses Grundrecht auch in Anspruch nehmen zu können, brauchen Auszubildende und Teilnehmer an berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Unterstützung, weil ihr Einkommen nicht reicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Insbesondere dann, wenn sie keine oder wenig Unterstützung von ihren Eltern bekommen und während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen können.

Der Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe ist im Sozialgesetzbuch III niedergelegt. Die Höhe von Bedarfssätzen zum Lebensunterhalt ist laut § 65 SGB III an das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gekoppelt. Steigen die Bedarfssätze für Studierende laut BAföG, steigt auch die Berufsausbildungsbeihilfe.

Berufsausbildungsbeihilfe muss bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden. Die Bundesagentur für Arbeit prüft dann zunächst, ob grundsätzlich Anspruch auf BAB besteht.

Falls dies der Fall ist, ermittelt die Bundesagentur für Arbeit einen bestimmten Bedarf zum Lebensunterhalt für den Auszubildenden oder den Teilnehmer an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Bei Teilnehmern an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme beinhaltet die Berufsausbildungsbeihilfe auch die Lehrgangskosten.

Bei Azubis werden auf den Bedarf ihr eigenes und das Einkommen der Eltern angerechnet. Bei Teilnehmern an berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen erfolgt nur Anrechnung ihres eigenen Einkommens, wenn sie in der Maßnahme etwas verdienen.

Der Auszubildende erhält dann von der Bundesagentur für Arbeit einen Bescheid, in dem steht, ob und wie viel BAB ihm zusteht.



News & Tipps

Alle aktuellen Neuigkeiten und wertvolle Tipps zur BAB für Azubis



Gesetzliche Grundlage

Die Zahlung von BAB durch die Bundesagentur für Arbeit ist im Sozialgesetzbuch III geregelt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Paragrafen im SGB III



Anspruch auf BAB

Wer kann während der Ausbildung überhaupt Berufsausbildungsbeihilfe bekommen?



Höhe und Bedarf

Wie viel BAB steht Azubis und Teilnehmern an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen maximal zu?



Anrechnung von Einkommen

Wie rechnet die Bundesagentur für Arbeit das Einkommen des Azubis und das Einkommen der Eltern an?



Berechnung der BAB

BAB ausrechnen ist gar nicht so schwer, einige Berechnungs-Beispiele



Zusätzlicher Mietzuschuss

Wenn die BAB nicht reicht, besteht vielleicht Anspruch auf einen Extra-Mietzuschuss im Rahmen von ALG II.



Antrag und Formular

Der Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe muss frühzeitig bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. Das Formular ist bei der Bundesagentur für Arbeit zu bestellen.

Weitere informationen zum Antrag und Formular gibt es auf dieser Seite



Alternativen zur BAB

Was kann ein Azubi machen, wenn der Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe von der Bundesagentur für Arbeit abgelehnt wurde?

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