Fortbildung für:
Berufseinstiegsbegleiter, Bildungsbegleiter, Bildungslotsen, Ausbildungsberater, Lehrer und Sozialpädagogen.
Die Politik hat inzwischen erkannt, dass es sich Deutschland bei einem prognostizierten Fachkräftemangel nicht mehr leisten kann, dass rund 15 Prozent der jungen Menschen ohne beruflichen Abschluss bleiben. Berufseinstiegsbegleiter, Bildungsbegleiter oder Bildungslotse: Inzwischen gibt es Bezeichnungen für Fachkräfte, die Jugendliche bei einem gelungenen Übergang von der Schule in den Beruf helfen. Auch Schulsozialarbeiter und Lehrer engagieren sich in diesem Bereich.
Seit 2009 wurden erstmalig 1000 Berufseinstiegsbegleiter eingesetzt, ab 2010 sollen insgesamt 3.200 Bildungsbegleiter oder Bildungslotsen haupt- und ehrenamtlich an Hauptschulen tätig werden. Rund 60.000 Hauptschüler sollen so unterstützt werden.
Die Berufseinstiegsbegleiter führen bereits in der 7. Klasse Potenzialanalysen und Kompetenzfeststellungsverfahren durch. Sie unterstützen die Jugendlichen beim erfolgreichen Schulabschluss und begleiten sie im Bewerbungsverfahren. Auch das Übergangmanagement und die Stabilisierung des dualen Ausbildungsverhältnisses gehört zu ihren Aufgaben.
Die Weiterbildung zum Berufseinstiegscoach ist ein speziell für Berufseinstiegsbegleiter, Bildungsbegleiter und Bildungslotsen konzipiertes Angebot. Die Fortbildung ist auch für Fachkräfte mit ähnlichen Aufgabenfeldern geeignet, wie zum Beispiel Beratungslehrer oder Schulsozialarbeiter.
Mehr Informationen unter Weiterbildung zum Berufseinstiegscoach.
Fortbildung für:
Berufseinstiegsbegleiter, Bildungsbegleiter, Ausbildungsberater, Lehrer und Sozialpädagogen.
Für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf ist eine frühzeitige vertiefende Berufsorientierung notwendig. Bei Hauptschülern sollten bereits in der 7. Klasse Kompetenzfeststellungsverfahren und Potenzialanalysen durchgeführt werden. Bildungsministerin Schavan möchte für die frühzeitige Berufsorientierung durch Bildungslotsen, Bildungsbegleiter, Berufseinstiegsbegleiter, Lehrer und Sozialarbeiter einige hundert Millionen Euro zur Verfügung stellen. Es gibt eine Fülle von Verfahren und Methoden, die dabei zum Einsatz gebracht werden können. Wie zum Beispiel der Berufswahlpass oder Planet Beruf oder diverse Assessment Verfahren.
Die Fortbildung zum Berufswahlcoach vermittelt den Teilnehmern die wichtigsten Grundlagen zum Berufswahlprozess: Welche Theorien gibt es, wie und wann findet Berufswahl statt? Auch ein umfassendes Wissen über Berufe und Ausbildungswege ist für Berufsberater unerlässlich. Methoden der Berufsberatung und Berufsorientierung und Verfahren zur Kompetenzfeststellung bilden das Zentrum der Weiterbildung zum Berufswahlcoach.
Die Weiterbildung zum Berufswahlcoach ist für pädagogische Fachkräfte konzipiert, die Jugendliche im Berufswahlprozess begleiten. Dies können Fachkräfte bei berufsvorbereitenden Maßnahmen, Schulsozialarbeiter, Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen, aber auch Berufseinstiegsbegleiter, Bildungsbegleiter und Bildungslotsen sein.
Mehr Informationen unter Weiterbildung zum Berufswahlcoach.
Fortbildung für:
Fachkräfte in BaE und AbH-Maßnahmen, Lehrer an Berufsschulen, Beratungslehrer, Berufsschulsozialarbeiter, Ausbildungsberater und Ausbildungsbetreuer.
Auch 2009 haben wieder fast 20 Prozent der Azubis eine Ausbildung vorzeitig abgebrochen. Der Abbruch ist nur bei wenigen Betroffenen endgültig und aber in vielen Fällen zu Brüchen im Lebenslauf. Auszubildende mit Problemen und Krisen am Ausbildungsplatz brauchen pädagogische Unterstützung und sehr häufig rechtlichen Rat. Denn mit dem Ausbildungsvertrag gehen Auszubildender und Ausbilder ein rechtliches Verhältnis mit Rechten und Pflichten ein, das nicht ohne weiteres aufgelöst werden kann.
In der Fortbildung zum Azubi-Coach lernen die Teilnehmenden die rechtlichen Grundlagen der dualen Ausbildung kennen. Im Vordergrund steht dabei das Verfahrenswissen: Was kann ich einem Auszubildenden raten, der Überstunden leisten muss und dies nicht möchte? Wie kann er sich verhalten, was muss er auf jeden Fall beachten?
In der Weiterbildung zum Azubi -Coach werden alle wichtigen Rechtsgebiete behandelt, wie zum Beispiel: Arbeitszeit, Kündigung, Mobbing, Urlaub, Recht und Pflichten, Ausbildungszeugnis, Ausbildungsvergütung. Die Teilnehmenden sind danach in der Lage, erste Hilfe zu leisten und Auszubildende zu beraten.
Die Weiterbildung zum Azubi-Coach ist für Fachkräfte konzipiert, die Jugendliche betreuen und beraten, die eine duale Ausbildung absolvieren. Dies können zum Beispiel pädagogische Fachkräfte in BaE- und AbH-Maßnahmen , Berufsschulsozialarbeiter, Lehrer oder Ausbildungsbetreuer bei den Kammern sein.
Mehr Informationen unter Weiterbildung zum Azubi-Coach.
Fortbildung für:
Fachkräfte in BaE und AbH-Maßnahmen, Lehrer an Berufsschulen, Beratungslehrer, Schulsozialarbeiter, pädagogische Fachkräfte im Nachhilfebereich.
Immer öfter ist es auch außerhalb der Schule die Aufgabe von pädagogischen Fachkräften, Lernprozesse zu gestalten und zu begleiten. Benachteiligte Jugendliche mit sprachlichen Defiziten, Verhaltensauffälligkeiten oder Lernstörungen brauchen besondere Unterstützung in ihren Lernprozessen. Aber auch schwächere Schüler profitieren stark vom Einsatz spezieller Lernmethoden und einer guten Unterrichtsgestaltung.
In der Fortbildung zum Lerncoach werden moderne Lehr- und Lernmethoden vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die wichtigsten Lernstörungen und Behandlungsmethoden. Auch die Optimierung der Prüfungsvorbereitung und der Umgang mit Prüfungsangst ist Teil der Weiterbildung.
Die Weiterbildung zum Lerncoach ist für Fachkräfte konzipiert, die Jugendliche in Lernprozessen betreuen. Dies können zum Beispiel pädagogische Fachkräfte in BaE- und AbH-Maßnahmen, Berufsschulsozialarbeiter, Erzieher, Berufseinstiegsbegleiter und Bildungsbegleiter sein.
Mehr Informationen unter Weiterbildung zum Lerncoach.
Fortbildung für:
Fachkräfte in BaE und AbH-Maßnahmen, Beratungslehrer, Schulsozialarbeiter, Erzieher im betreuten Wohnen, Sozialpädagogen in der offenen Jugendhilfe.
Bereits Jugendliche geben mehr Geld aus als sie haben und verschulden sich. Schätzungsweise 12 Prozent der 13-17jährigen haben bereits Schulden. Mit dem Eintritt in die Ausbildung oder den ersten Job verfügen die Jugendlichen dann über eigenes Geld und werden volljährig und sind somit voll geschäftsfähig ohne dass sie einen verantwortlichen Umgang mit Geld erlernt haben.
In der Konsequenz geraten die Jugendlichen häufig immer tiefer in die Schuldenfalle und können sich nicht mehr daraus befreien, da ihre Ausgaben die Einnahmen übersteigen.
Die Jugendlichen und jungen Menschen brauchen möglichst frühzeitig jugendgerechte Schuldnerberatung und Unterstützung.
In der 3tägigen Weiterbildung zum Jugend-Schulden-Coach lernen die Teilnehmenden die rechtlichen Grundlagen der Schuldnerberatung kennen. Was muss bei der Situationsanalyse beachtet werden, wie läuft eine Schuldenregulierung ab? Auch präventive Ansätze werden in der Fortbildung vermittelt.
Die Weiterbildung zum Jugend-Schulden-Coach ist für Fachkräfte konzipiert, die Jugendliche betreuen. Dies können zum Beispiel Fachkräfte in BaE und AbH-Maßnahmen, Beratungslehrer, Schulsozialarbeiter, Erzieher im betreuten Wohnen, Sozialpädagogen in der offenen Jugendhilfe sein.
Mehr Informationen unter Weiterbildung zum Jugend-Schulden-Coach.